Andreas Aurifaber
Addenda zum Biogramm
Abweichende Angaben zum Geburtsjahr:
SCholz
- S. 63: neben Brettschneider Professor secundus der medizinischen Fakultät in Königsberg
- Mit Axt Leibarzt
- Dann Ordinariat
- 1539/40 Magister legens in Wittenberg
- Tochter von Hans Luft geheiratet!
- Rektor Marienschule Danzig (Umgestaltung im Sinne Melanchthons) --> SChola Dantiscana berichtet darüber
Von seinen Zeitgenossen wurde Aurifaber auch als "Hundsdoktor" bezeichnet, weil er eine Schrift über Hunde (das Kynosophion; vgl. MAV Druck 16 117) ins Lateinische übersetzt hatte.
Werk: Schola Dantiscana 1539 fehlt: https://gateway-bayern.de/BV022316561
Tode, Sven. Johannes Placotomus und die "Schola Dantiscana" - Ein klassisch-modernes Unterrichtskonzept. - 2004 [Rezension] / / Weczerka, Hugo. - Enthalten in: Hansische Geschichtsblätter ; Band 124 (2006), Seite 230
Literatur und weiterführende Links
TODO
Rede gehalten: MAV Druck 16 111
Vita alt
geb. lt. RAG; abweichendes Geburtsdatum in PND: 1514; bei Scholz 1962, 63 auch 1512 bei Schindler 1706, 10: 29.11.1513; abweich. Sterbedatum ebd.: 12.12.1558 (46° anno aet.)
seit 1537 dort Professor (phil.); 1539 Rektor in Danzig; 1540 immatr. in Leipzig 1540; 1541 Rektor in Elbing. Im selben Jahr einjähriges herzogl. preuß. Stipendium für das Medizinstudium (Scholz 1962, 63; GStA PK Berlin, XX. HA, Ostpr. Fol. 13461, 7r; erw.: Jaster 2008, 44); 1542 Rückkehr nach Wittenberg. Als Dozent hielt er Vorlesungen und wurde im Sommersemester 1543 Dekan der philosophischen Fakultät. In Wittenberg; 1542 begann er mit seinen medizinischen Studien, die er mit Stipendium seines Herzogs in Padua; 1544 und Bologna; 1545 fortsetzte. Lt. RAG Dr. med. in Padua 1544. 1545 kehrte er nach Preußen zurück und wurde in Königsberg Leibarzt beim Herzog Albrecht (Preußen); 1546 und Professor für Physik und seit 1550 bis zum Lebensende Medizin in Königsberg; 1546, 1552 Rektor.
Seit 1550 war er in zweiter Ehe mit Agnes, einer Tochter von Andreas Osiander verheiratet (vgl. Archivalien).
Im Streit um die Rechtfertigungslehre (Osiandrischer Streit) ergriff er Partei für Andreas Osiander und hatte großen Einfluss auf Herzog Albrecht (Preußen).
Laut Burmeister 1977 ein Studienfreund von Georg Joachim Rheticus
Literatur
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngJZ4U870KB6tyfddI0y8HvW
- MBW Bd. 11: 97
- Scholz 1962, 63-73
- Gillet 1860, 1, 53
- Burmeister 1977, 42
- Arnoldt 1994, 306 f.
- Anselmino 2003, 41-46
- Jaster 2005, 17-36 (Ärzteviten)