Andreas Aurifaber: Unterschied zwischen den Versionen
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* Hammann, Gustav, "Aurifaber, Andreas" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 456 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116214856.html#ndbcontent | * Hammann, Gustav, "Aurifaber, Andreas" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 456 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116214856.html#ndbcontent | ||
Version vom 8. November 2022, 09:17 Uhr
Addenda zum Biogramm
- Das Geburtsdatum im Biogramm wurde dem RAG (Link s.u.) entnommen. Scholz 1962, 63 und ADB geben abweichend 1512 an.
- Abweichende Angaben zur Magisterprüfung finden sich bei Scholz 1962, 64, der das Jahr 1543 angibt.
- Von seinen Zeitgenossen wurde Aurifaber auch als "Hundsdoktor" bezeichnet, weil er eine Schrift über Hunde (das Kynosophion; vgl. MAV Druck 16 117) ins Lateinische übersetzt hatte.
Literatur und weiterführende Links
- Burmeister 1977, 42
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000c400
- Hammann, Gustav, "Aurifaber, Andreas" in: Neue Deutsche Biographie 1 (1953), S. 456 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116214856.html#ndbcontent
- Hirsch, August, "Aurifaber, Andreas" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 690 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116214856.html#adbcontent
In der Datenbank Amore scientiae facti sunt exules konnte kein Eintrag für Matthias Stoius gefunden werden.
Vita alt
Rede gehalten: MAV Druck 16 111
geb. lt. RAG; abweichendes Geburtsdatum in PND: 1514; bei Scholz 1962, 63 auch 1512 bei Schindler 1706, 10: 29.11.1513; abweich. Sterbedatum ebd.: 12.12.1558 (46° anno aet.)
seit 1537 dort Professor (phil.); 1539 Rektor in Danzig; 1541 Rektor in Elbing. Im selben Jahr einjähriges herzogl. preuß. Stipendium für das Medizinstudium (Scholz 1962, 63; GStA PK Berlin, XX. HA, Ostpr. Fol. 13461, 7r; erw.: Jaster 2008, 44); 1542 Rückkehr nach Wittenberg. Als Dozent hielt er Vorlesungen und wurde im Sommersemester 1543 Dekan der philosophischen Fakultät. In Wittenberg; 1542 begann er mit seinen medizinischen Studien, die er mit Stipendium seines Herzogs in Padua; 1544 und Bologna; 1545 fortsetzte. Lt. RAG Dr. med. in Padua 1544. 1545 kehrte er nach Preußen zurück und wurde in Königsberg Leibarzt beim Herzog Albrecht (Preußen); 1546 und Professor für Physik und seit 1550 bis zum Lebensende Medizin in (Professor: Königsberg; 1546), 1552 Rektor.
Seit 1550 war er in zweiter Ehe mit Agnes, einer Tochter von Andreas Osiander verheiratet
Im Streit um die Rechtfertigungslehre (Osiandrischer Streit) ergriff er Partei für Andreas Osiander und hatte großen Einfluss auf Herzog Albrecht (Preußen).
Laut Burmeister 1977 ein Studienfreund von Georg Joachim Rheticus
SCholz
- S. 63: neben Brettschneider Professor secundus der medizinischen Fakultät in Königsberg
- Mit Axt Leibarzt
- Dann Ordinariat
- 1539/40 Magister legens in Wittenberg
- Tochter von Hans Luft geheiratet!
- Rektor Marienschule Danzig (Umgestaltung im Sinne Melanchthons) --> SChola Dantiscana berichtet über die neugegründeten sechs Schulen
- Hat Kopernikus bei der Abfassung von de libris revolutionum geholfen?
- Elbinger Gymnasium (Nachfolger von Gnapheus)
- Medizinstudium funanziert
- 1543 Fürsprache für Bleiben in Wittenberg: Luther, Bugenhagen, Camerarius, Melanchthon
Literatur
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngJZ4U870KB6tyfddI0y8HvW
- MBW Bd. 11: 97
- Scholz 1962, 63-73
- Gillet 1860, 1, 53
- Arnoldt 1994, 306 f.
- Anselmino 2003, 41-46
- Jaster 2005, 17-36 (Ärzteviten)
- Hermann Freytag: Die Preussen auf der Universität Wittenberg und die nichtpreussischen Schüler Wittenbergs in Preußen von 1502–1602. Duncker & Humblot, Leipzig 1903.
- Aurifaber (Andreas). In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 2, Leipzig 1732, Sp. 2220.
- Friedrich Wilhelm Bautz: Aurifaber (Goldschmid), Andreas. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 1, Bautz, Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1, Sp. 302–303.
- Richard L. Kremer: Calculating with Andreas Aurifaber: A new Source for Copernican Astronomy in 1540. In: Journal for the History of Astronomy 41 (4/1010), S. 483–502
- Aurifaber, Andreas, eigentlich Goldschmid. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE). 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Band 1: Aachen–Braniß. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-094657-2, S. 280 (books.google.de).