Daniel Sennert: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 3. November 2023, 13:54 Uhr
Addenda zum Biogramm
- Abweichender Geburtsort lt.
- Abweichendes Sterbedatum:
- bei Schindler 1706, 288: 25.7.1637
- bei Offner 2000, 165: 1636
- Hochzeiten:
- 1603: Margarethe Schato, Tochter von Andreas Schato
- 1624: Helene Bauer (Burenius)
- Danach: Margarethe Kramer
Werke
- Sennert stilisiert sich in Vorworten als Vermittler zwischen antikem Wissen und neuen Erkenntnissen (vgl. etwa MAV Druck 17 2137 und MAV Druck 17 751).
- Zu seinen Hauptwerken gehören:
- Die mehrfach aufgelegten und stark rezipierten Institutiones Medicinae MAV Druck 17 368, ein zeitgenössisches Lehrbuch der Medizin, über das später Vorlesungen an der Universität Wittenberg gehalten wurden.
- Die Practicae Medicinae libri (s. Link).
- Die De Febribus Libri IV. Sie wurden mehrfach nachgedruckt und gingen aus dem akademischen Betrieb hervor, wie zahlreiche von Sennert präsidierte Disputationen zu diesem Thema nahelegen, vgl. die Übersicht zu Werken zum Thema Fieber.
- Sennert war präsidierte zahlreiche Disputationen. In dieser Datenbank sind 0 Disputationen verfasst, bei denen er als Präses fungierte.
TODO Werke:
- Galenismus+Paracelsismus
- https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Sennert
Literatur und weiterführende Links
- ADB 34 (1892), 34 f.
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800002b02
- Eckart 1978b
- Eckart 1983
- Kaiser/Völker 1980, 2, 8, 26, 29-41, 48
- NDB 24 (2010), 262 f.
- Offner 2000, 165, 167
- Sennert Collaborators: https://sennertcollab.omeka.fas.harvard.edu/
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Sennert und http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_Leibärzte
- Weitere Links :
Todo
https://www.uni-wittenberg.de/kollegen/sennert-daniel/
- Vorlesungen über Fieber
- Leibarzt von Johann Georg (so verstehe ich den Eintrag bei CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800002b02)
- wurde das Studium unterbrochen durch Studien in Leipzig, Jena und Frankfurt unterbrochen. Lt. Koch erwähnt in LP, aber nicht in Matrikeln belegt.
- NDB: S. besuchte die Schule in Breslau und immatrikulierte sich 1593 an der Univ. Wittenberg, die er 1598 als magister artium verließ, um weitere drei Jahre Medizin in Leipzig, Jena und Frankfurt/Oder zu studieren. Seit 1601 erlernte er in Berlin bei Johann Georg Magnus die med. Praxis, hielt sich kurz in Basel auf und erlangte im Sept. des selben Jahres den med. Doktorgrad in Wittenberg.
- Wikipedia: Sein Ansehen spiegelt sich auch in der Ernennung zum Leibarzt von Johann Georg I. von Sachsen 1628 wider.
- Wikipedia: Um sich in die Praxis einführen zu lassen, ging er 1601 nach Berlin und schloss sich dem Arzt Johann Georg Magnus an
- Wikipedia: 1605 Prorektor
- Er wirkte aber auch als Stadtarzt
- NDB: ⚭ 1) Wittenberg 1603 Margarethe (1578–1625), T d. Andreas Schato v. Schattenthal (Schade, Schcato, →Scato) (1539–1603, Reichsadel 1600), aus Torgau, Dr. med., Prof. d. Physik u. Med. in W., 1591 Dekan, 1594 Prorektor, 1581, 1593 u. 1599 Rektor (s. Zedler; Jöcher; St. Oehmig, Medizin u. Sozialwesen in Mitteldtld. z. Ref.zeit., 2007), u. d. Rebecca Thymaeus (Timaeus), aus Stettin, 2) Wittenberg 1624 Helene Bauer (Burenius), 3) Wittenberg Margarethe Kramer;
5 S aus 1) u. a. Daniel (1603–31), Med., →Andreas (1606–89), seit 1638 Prof. d. Orientalistik in W. (s. ADB 34; RGG³), →Michael (1615–91), seit 1650 Prof. d. Anatomie u. Botanik in W. 2 Taus 1).
1603 verh. mit Margarethe Schato (1578–1625), der Tochter des Andreas Schato (1539–1603); 2) 1626 verh. mit Helena Bauer (1582-1632), (* 20. April 1582 in Stendal; † 14. Januar 1632 in Wittenberg), Tochter des Arztes Georg Burenius (Bauer) und seiner Frau Helena Weller von Molsdorf, der Witwe des Dresdner Bürgers und Gastwirtes Hieronymus Frost, 3) 1633 verh. mit Margarethe Kramer, Witwe des altenburgschen Hofpredigers Lic. Johannes Kramer: 5 Söhne, zwei Töchter aus 1)
- NDB: S. war als Lehrer, Arzt und Gelehrter hochangesehen. Kennzeichnend für sein einflußreiches Schaffen ist der Versuch, traditionell galenische und chemiatrisch-paracelsistische Positionen zu vereinen. Dies kommt auch im Titel seiner intensiv rezipierten Schrift „De chymicorum cum Aristotelicis et Gelanicis consensu et dissensu liber I“ (Wittenberg 1619, ³1655, ferner Paris 1633 u. Frankfurt 1655) zum Ausdruck.
- ADB: Plagiatsvorwurf
- ADB: Heftiger Widerspruch: Galen
- ADB: Die biographischen Nachrichten über ihn gehen alle zurück auf die Leichenpredigt von Paul Röber und den ein Jahr später von August Buchner gehaltenen Panegyricus, beide Witt. 1683
MAV Druck 17 309 Zum Widmungsbrief: Ist mit den Wohltaten ein Stipendium gemeint?
Stipendiat in Wittenberg; Peregrinatio nach Leipzig, Jena, Frankfurt/Oder; ab 1601 bei Johann Georg Magnus in Berlin; Leibarzt bei Kurfürst (Leibarzt: Johann Georg I. (Sachsen));
- Oratio panegyrica auf ihn: http://www.uni-mannheim.de/mateo/camenaref/witte/witte3/s088.html
- Graetzer ca 49 (mit Bibl.)
- Hirsch V, 230
- Jöcher IV, 506f.
- Jöcher-Adelung VII, 266
- Kestner 779f.
- Wolf 1937
- Koch 2007, 292, 317 und 329 f.
- Debus 1972
- Eckart 1978
- Eckart 1978b
- Eckart 1992
- Jessen/Voigt 1996
- Priesner 1998, 334f.
- https://saebi.isgv.de/biografie/Daniel_Sennert_(1572-1637)
- W. Applebaum (Hg.), Enc. of the Scientific Rev., 2000
- M. Stolberg, „Das Staunen d. Schöpfung“, Atomist. Formenlehre b. D. S., in: Gesnerus 50, 1993, S. 48–65;