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  • Johannes Jesenius  + (== Todo == * [[Böhmer/Kabus 1981]],== Todo ==</br>* [[Böhmer/Kabus 1981]], 23, 51f, 66, 77</br>https://www.uni-wittenberg.de/kollegen/jessenius-jan/</br></br></br>* Die Hochzeit mit Marie T d. kaiserl. Kammerregistrators Adam (Thiel gen.) Fels u. d. Martha Renisch; kinderlos fand am 24.01.1595 statt.</br></br>Wikipedia:</br>* , dann in Leipzig und schließlich 1588 in Padua, wo er 1591 promoviert wurde. </br>1593 war Jessenius kurze Zeit als Arzt in seiner Geburtsstadt Breslau tätig, dann wurde er zum Leibarzt des sächsischen Kurfürsten Christian II. berufen, und im folgenden Jahr erhielt er die Professur für Chirurgie und darauf die für Anatomie an der Universität Wittenberg. 1600 ging Jessenius nach Prag, wo er die erste öffentliche Autopsie in den böhmischen Ländern durchführte und damit großes Aufsehen erregte. Er war Gelehrter und medizinischer Berater am Hof Kaiser Rudolfs II. und später auch Leibarzt des kränkelnden Monarchen. 1601 hielt er die Leichenrede für den unter nicht völlig geklärten Umständen vorzeitig verstorbenen Hofmathematiker des Kaisers, Tycho Brahe. Im Juli 1609 schrieb sich Jessenius während eines Aufenthaltes in Rostock in die Matrikel der Universität ein.[1] Zu jener Zeit war er Leibarzt des ungarischen Königs Matthias II. Aus seiner hervorragenden Position heraus knüpfte Jessenius vielfältige Kontakte zu bedeutenden Vertretern des böhmischen Herrenstands, so zum Beispiel zu Karl d. Ä. von Žerotín. </br>* 1617 wurde er zum Rektor der Karls-Universität Prag gewählt. Er setzte sich dafür ein, dass die seit der Hussitischen Revolution nur ein Schattendasein fristende Akademie wieder zu einer vollständigen Universität ausgebaut würde. </br>*1619 wandte sich Jessenius wegen der Erneuerung der Karls-Universität mit einer Denkschrift an den in Prag versammelten Generallandtag der böhmischen Länder. Im selben Jahr trat er auch in die Dienste des neu gewählten böhmischen Königs Friedrich von der Pfalz. </br></br></br> Josef Polišenský: Jan Jesenský-Jessenius. Prag 1965.</br> Maria Bokesová-Úherová: Ján Jessenius. Velký humanistický ucenec a bojovnik (1566–1621). Na 350. výrocie smrti. Bratislava 1971.</br> Josef Polišenský: Jan Jesenský-Jessenius (Studie s ukázkami z díla. S dokumentárními obrazovými přílohami). Praha 1965.</br> Friedel Pick: Joh. Jessenius de magna Jessen. Arzt und Rektor in Wittenberg und Prag, hingerichtet am 21. Juni 1621. Ein Lebensbild aus der Zeit des 30jährigen Krieges. (= Studien zur Geschichte der Medizin. 15). Leipzig 1926.</br> Friedel Pick: Denkschrift des Rektors Johannes Jessenius von Groß-Jessen an den Generallandtag von 1619 über Erneuerung der Prager Universität. Prag 1920. (Enthält den Originaltext von: „De restaurando antiquissima Pragensi academia…“).</br> Johann Henrich Reitz: Historie der Wiedergebornen, Teil 5, Zweyte Historie/Von Johanne Jessenio, berühmtem Doctor Medicinae, und von Georg Balthasar/einem einfältigen Baursmann in Böhmen. 1726 (books.google.de).</br></br> Jeßinski oder Iessenius, Ioann. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 14, Leipzig 1735, Sp. 463.</br></br>NDB:</br>* Gymnasium in Breslau</br>* Medizin (Promotion zum Dr. med. 1591 durch einen Hofpfalzgrafen in Prag). </br>* 1593 war J. praktischer Arzt in Breslau, 1594 wurde er sächs. Leibarzt von Haus aus und Professor der Anatomie und Chirurgie in Wittenberg (mehrfach Dekan und Rektor). </br>* Sektion vor (8.-12.6.). 1600</br>* Leichenrede Tycho Brahe</br>* 1602 siedelte J. auf Ansuchen Rudolfs II. nach Prag über</br>* 1609 ging er als Hofarzt zu Kaiser Matthias nach Wien</br>* Da ihn die Med. Fakultät als Eindringling bekämpfte, kehrte er 1614 nach Prag zurück und nahm seine guten alten Beziehungen zum böhm. Hochadel wieder auf. 1617 wurde er deswegen zum Rektor der in mißlicher Lage befindlichen ev. Carolinischen Universität gewählt – ohne dem Lehrkörper anzugehören und ohne Vorlesungen zu halten als ein Repräsentant der Verbindung von höfischer und bürgerlicher Kultur.</br>* Drei Wochen nach dem Prager Fenstersturz wurde J. von den ev. böhm. Ständen Ende Juni 1618 nach Preßburg gesandt, um die Wahl des als Protestantenfeind bekannten Erzhzg. Ferdinand zum ungar. König zu hintertreiben und die ev. Stände Ungarns zu gemeinsamem Widerstand zu bewegen. J. hatte keinen Erfolg, er wurde vielmehr verhaftet und erst nach fünf Monaten gegen zwei kath. kaiserl. Beamte ausgetauscht</br>* 1619 REktor</br>* Nach dem Sieg der Kaiserlichen am Weißen Berg bei Prag wurde J. am 20.11.1620 als einer der ersten gefangengenommen, vom 21.3.1621 an verhört und zusammen mit 26 hohen böhm. Würdenträgern auf dem Altstädter Ring hingerichtet.</br>* Werke:</br>u. a. Zoroaster, Nova, brevis veraque de Universo Philosophia, 1593 (d. Lehre d. F. Patrizi nahestehend);</br>Anatomiae, Pragae,… historia,1601 (volkstüml. Darst. d. menschl. Körpers, in d. Vorrede Ber. üb. d. Prager Hof- u. Gel.kireise);</br>De vita et morte… Tychonis Brahe, 1601;</br>Pro Vindiciis contra Tyrannos, 1613 (Rede in Padua 1591);</br>Ablegung d. Legation, 1619 (betr. Reise z. ungar. Reichstag 1618);</br>Denkschr. d. Rektors an d. Gen.-landtag v. 1619 üb. Erneuerung d. Prager Univ., hrsg. v. F. Pick, 1920 (Faks., P). - Hrsg.: H. Savonarola, Universae Philosophiae Epitome, 1596;</br>A. Vesal, Examen observationum anatomicarum Fallopii, 1609</br></br></br></br>ADB: </br>* 1596 in Wittenberg die Doctorwürde erlangt</br></br>Fehlende Werke: </br>* De anima et corpore universi. Prag 1605 https://books.google.de/books?id=ts0GAAAAcAAJ</br>* De sanguine vena secta demisso judicium. Daniel Sedesanus [Sedlčanský], Prag 1618. (haben nur den Nachdruck von 1688)</br>** Neudruck und slowakische Uebersetzung mit dem lateinischen Text: František Šimon u. a.: Ján Jessenius, O krvi. Pavol-Jozef-Šafárik-Universität in Košice (Univerzita P. J. Šafárika v Košiciach), Košice 2007.</br>** neue Ausgabe mit ausführlichem Kommentar: D. Johannis a Jessen Equ. Hung. de Sanguine, Vena Secta, dimisso Judicium, Notis et Castigationibus ad hodierna et vera Artis medicae principia accomodatum a Jacobo Pancratio Brunone. Nürnberg 1668.</br>* Oratio parresiastica, qua auxilia a rege et ordinibus Ungariae petuntur, habita Neo-Solii in comitiis. Saragossa 1621.</br></br>Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Jessenius</br></br></br>Arzt in (Praxis Breslau); Gymnasium in Breslau, (Studium: Leipzig) und (Studium: Padua); 1591 Promotion zum Dr. med. (bullatus!) durch einen Hofpfalzgrafen in Prag; dann praktischer Arzt in (Praxis: Breslau; 1593; ), seit 1594 wurde er sächsischer Leibarzt (Leibarzt: Herzog von Sachsen) von Haus aus und Professor der Anatomie und Chirurgie in (Professor: Wittenberg; 1593; 1602). 1600 reiste er nach Prag, um einen Prozeß seines Vaters am Kaiserhof voranzutreiben. In dem zur ev. Carolinischen Universität gehörigen Kollegium Reček nahm er eine Sektion vor (8.-12.6.). Ende Okt. 1601 kam J. wieder nach Prag, traf aber seinen Freund Tycho Brahe, der längere Zeit in Wittenberg in seinem Haus (dem früheren Melanchthonhaus) gewohnt hatte, nicht mehr lebend an; er hielt ihm eine Leichenrede in der Theinkirche. 1602 siedelte J. auf Ansuchen Rudolfs II. nach (Praxis: Prag;1602;1609) über. Er übte eine große ärztliche Praxis aus, auch am Königshof und beim Adel, führte noch mehrmals Sektionen durch und veröffentlichte wissenschaftliche Abhandlungen, u. a. über die Pest und den Aderlaß. 1609 ging er als Hofarzt zu Kaiser [[Matthias (HRR)]] nach (Hofarzt: HRR Wien; 1609; 1614). Da ihn die Med. Fakultät als Eindringling bekämpfte, kehrte er 1614 nach (Praxis: Prag; 1614; ) zurück und nahm seine guten alten Beziehungen zum böhm. Hochadel wieder auf. 1617 wurde er deswegen zum Rektor der in mißlicher Lage befindlichen ev. Carolinischen Universität gewählt – ohne dem Lehrkörper anzugehören und ohne Vorlesungen zu halten. Nach dem Sieg der Kaiserlichen am Weißen Berg bei Prag wurde J. am 20.11.1620 als einer der ersten gefangengenommen, vom 21.3.1621 an verhört und zusammen mit 26 hohen böhm. Würdenträgern auf dem Altstädter Ring hingerichtet.</br></br>LT. KOch 2007, 323 hat er folgende Disputationen präsidiert, an denen Basilius Plinius dabei war:</br>* 21.8.1596: De morbo, quem humores in corpore geniti tota substantia</br>* 19.3.1597: De morbi gallici investigatione disp. VII</br></br>Laut Koch war Armbruster beteiligt, wohl als Respondent, an der Publikation De morbi quem aer tota substantia noxius peragit cognitione disp. III, erschienen am 25.08.1596 (Vgl. MAV Druck 16 727).nen am 25.08.1596 (Vgl. MAV Druck 16 727).)
  • Ambrosius Rhode I.  + (== Todo == * [[Böhmer/Kabus 1981]],== Todo ==</br>* [[Böhmer/Kabus 1981]], 34, 69</br>Koch gibt keine Angaben zur Zeit in Grimma</br></br>* Rhode unternahm eine Reise durch Böhmen, Mähren, Österreich sowie die Steiermark (lt. [[Koch 2007]], 324).</br>* 16.08.1603: Art. rez. (lt. [[Koch 2007]], 324).</br>MH:</br>Sohn des gleichnamigen Bürgermeisters von Kemberg in Sachsen; 1591-1595 Fürstenschule Grimma; ab 1595 Studium in (Studium: Wittenberg;1595); 1600 Mag.; anschl. Gehilfe Tycho Brahes in Prag; 1603 Dozent an der Phil. Fak. in Wittenberg; 1609 Prof. für Mathematik; </br></br>ADB: R. studirte zuerst in Wittenberg und ging sodann nach Prag, wo er sich Tycho Brahe nähern und mit diesem berühmten Manne verkehren durfte; namentlich scheint er durch diesen Umgang auch Interesse für die Chemie bekommen zu haben, mit welcher er sich später viel beschäftigte. </br></br>Im J. 1608 wurde er Professor der "höheren“ Mathematik in Wittenberg und gab als solcher verschiedene Fachschriften heraus, so einen Tractat über die Refraction (1613)</br></br>* [[Koch 2007]], 293 und 324</br>* https://de.wikipedia.org/wiki/Ambrosius_Rhode</br>* Heinz Kathe: Die Wittenberger Philosophische Fakultät 1502–1817 (= Mitteldeutsche Forschungen. Band 117). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-04402-4.</br>* Fritz Roth: Restlose Auswertungen von Leichenpredigten und Personalschriften für genealogische Zwecke. Band 1, R 868, siehe auch: Paul Röber: Geistlicher Rohrstab zur Abmessung deß Tempels, Altars und derer, so darinnen anbeten. Aus der Offenbarung Johannis, cap. 11. v. 1, 2. Johann Dake, Wittenberg, 1634 (Digitalisat)</br>* Christian Gottlieb Jöcher: Allgemeines Gelehrten-Lexikon. Band 4, 1751, Sp. 2050.</br>* Rhodius, Ambrosius ein Doctor der Artzney-Kunst. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 31, Leipzig 1742, Sp. 1165.</br>* Hans-Joachim Böttcher: „Rhode (Rhodius, Rodius, Rhodii u. a.), Ambrosius“, in: Bedeutende historische Persönlichkeiten der Dübener Heide, AMF – Nr. 237, 2012, S. 82–83.</br>* INGERSLEV</br>* LP (PaulRöber)</br>* RlvrNus</br>* SHACKELFORD.</br>* Koch;1609 EO, Friedensburg: 1607 (S. 514)</br>* 1609: Ordinarius (Friedensburg S. 514)</br></br>Publikationen: </br>* 6.3.1596 Disp. I de categoriis primum ingenere (Martini), </br>* 4-12.1596 Disp. physica de mixci homo-genii (Martini), </br>* 10.8.1610 De cardialgia seu stomachi mordente dolore(Hettenbach). </br>* Disputationes Medicae Duae De Sanguinis Missione. Meisner, Wittenberg 1612. (Digitalisat)</br>* 1612 Desanguinis missione disp. II (resp. Constantin Wecker), </br>* 1612 De recta clysterum, glandium er vomitoriorum administra-tione (resp. Andreas Gözius) u. </br>* 1614 De spiritu influente(resp. Constantin Wecker). </br>* PROGRAMMA, in funere Magnifici huius Academiae Rectoris, VIRI Reverendi, Clarissimi, et Excellentissimi, DN. LEONHARDI HÜTTERI, SS. Theol. Doctoris, Eiusdemque Professoris primarii ac Senirois: de umversa Christi Ecclesia egregie meriti… In: Henning Witte: Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum nostri seculi clarissimorum renovatae decas prima (- sexta). Band 1, Königsberg [u. a.] 1674–1676, S. 516–553 – Trauerrede mit Schriftenverzeichnis in Henning Wittes biographischem Sammelwerk Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum, uni-mannheim.de – Projekt CAMENAologorum, uni-mannheim.de – Projekt CAMENA)
  • Daniel Sennert  + (== Todo == == Werke == * Sennert stilisier== Todo ==</br>== Werke ==</br>* Sennert stilisiert sich in Vorworten als Vermittler zwischen antikem Wissen und neuen Erkenntnissen (vgl. etwa [[MAV Druck 17 2137]] und [[MAV Druck 17 751]]).</br>* Zu seinen Hauptwerken gehören:</br>** Die mehrfach aufgelegten und stark rezipierten ''Institutiones Medicinae'' [[MAV Druck 17 368]], ein zeitgenössisches Lehrbuch der Medizin, über das später Vorlesungen an der Universität Wittenberg gehalten wurden.</br>** Die ''[[Daniel Sennerts Practicae Medicinae libri|Practicae Medicinae libri]]'' (s. Link).</br>** Die ''[[MAV Druck 17 2777|De Febribus Libri IV]]''. Sie wurden mehrfach nachgedruckt und gingen aus dem akademischen Betrieb hervor, wie zahlreiche von Sennert präsidierte Disputationen zu diesem Thema nahelegen, vgl. die [[Fieber|Übersicht zu Werken zum Thema Fieber]].</br>* Sennert war präsidierte zahlreiche Disputationen. In dieser Datenbank sind 0 Disputationen verfasst, bei denen er als Präses fungierte.</br></br>TODO</br>Werke:</br>* Galenismus+Paracelsismus</br>* https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Sennert (nach Werken durchgesehen). Evtl. hinzufügen:</br></br>Epitome Institutionum medicinae et Librorum De febribus Danielis Sennerti. Frambotti, [S.l.] Patavii 1644. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-148755.</br>* Graetzer ca 49 (mit Bibl.)</br>* Hirsch V, 230</br>* Jöcher IV, 506f.</br>* Jöcher-Adelung VII, 266</br>* Kestner 779f.</br></br>Goeing, Anja-Silvia, 'Daniel Sennert’s Dissertations and the Furthering of Knowledge in Seventeenth-Century Medicine', in Robin Darwall-Smith, and Mordechai Feingold (eds), History of Universities: Volume XXXVI / 1 (Oxford, 2023; online edn, Oxford Academic, 20 Apr. 2023), https://doi.org/10.1093/oso/9780198883685.003.0004.</br></br></br>* Vorlesungen über Fieber</br>* Leibarzt von Johann Georg (so verstehe ich den Eintrag bei CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800002b02)</br>* wurde das Studium unterbrochen durch Studien in Leipzig, Jena und Frankfurt unterbrochen. Lt. Koch erwähnt in LP, aber nicht in Matrikeln belegt. </br></br>* NDB: S. besuchte die Schule in Breslau ...., um weitere drei Jahre Medizin in Leipzig, Jena und Frankfurt/Oder zu studieren. Seit 1601 erlernte er in Berlin bei Johann Georg Magnus die med. Praxis, hielt sich kurz in Basel auf.</br></br>* Wikipedia: Sein Ansehen spiegelt sich auch in der Ernennung zum Leibarzt von Johann Georg I. von Sachsen 1628 wider.</br>* Wikipedia: Um sich in die Praxis einführen zu lassen, ging er 1601 nach Berlin und schloss sich dem Arzt Johann Georg Magnus an</br>* Wikipedia: 1605 Prorektor</br></br>* Er wirkte aber auch als Stadtarzt</br></br>* NDB: ⚭ 1) Wittenberg 1603 Margarethe (1578–1625), T d. Andreas Schato v. Schattenthal (Schade, Schcato, →Scato) (1539–1603, Reichsadel 1600), aus Torgau, Dr. med., Prof. d. Physik u. Med. in W., 1591 Dekan, 1594 Prorektor, 1581, 1593 u. 1599 Rektor (s. Zedler; Jöcher; St. Oehmig, Medizin u. Sozialwesen in Mitteldtld. z. Ref.zeit., 2007), u. d. Rebecca Thymaeus (Timaeus), aus Stettin, 2) Wittenberg 1624 Helene Bauer (Burenius), 3) Wittenberg Margarethe Kramer;</br>5 S aus 1) u. a. Daniel (1603–31), Med., →Andreas (1606–89), seit 1638 Prof. d. Orientalistik in W. (s. ADB 34; RGG³), →Michael (1615–91), seit 1650 Prof. d. Anatomie u. Botanik in W. 2 Taus 1).</br></br>1603 verh. mit Margarethe Schato (1578–1625), der Tochter des Andreas Schato (1539–1603); 2) 1626 verh. mit Helena Bauer (1582-1632), (* 20. April 1582 in Stendal; † 14. Januar 1632 in Wittenberg), Tochter des Arztes [[Georg Burenius]] (Bauer) und seiner Frau Helena Weller von Molsdorf, der Witwe des Dresdner Bürgers und Gastwirtes Hieronymus Frost, 3) 1633 verh. mit Margarethe Kramer, Witwe des altenburgschen Hofpredigers Lic. Johannes Kramer: 5 Söhne, zwei Töchter aus 1)</br></br>* NDB: S. war als Lehrer, Arzt und Gelehrter hochangesehen. Kennzeichnend für sein einflußreiches Schaffen ist der Versuch, traditionell galenische und chemiatrisch-paracelsistische Positionen zu vereinen. Dies kommt auch im Titel seiner intensiv rezipierten Schrift „De chymicorum cum Aristotelicis et Gelanicis consensu et dissensu liber I“ (Wittenberg 1619, ³1655, ferner Paris 1633 u. Frankfurt 1655) zum Ausdruck.</br></br>* ADB: Plagiatsvorwurf</br>* ADB: Heftiger Widerspruch: Galen</br>* ADB: Die biographischen Nachrichten über ihn gehen alle zurück auf die Leichenpredigt von Paul Röber und den ein Jahr später von August Buchner gehaltenen Panegyricus, beide Witt. 1683</br></br></br>MAV Druck 17 309 Zum Widmungsbrief: Ist mit den Wohltaten ein Stipendium gemeint?</br></br>Stipendiat in Wittenberg; Peregrinatio nach [[Leipzig]], [[Jena]], [[Frankfurt/Oder]]; ab 1601 bei [[Johann Georg Magnus]] in [[Berlin]]; Leibarzt bei Kurfürst (Leibarzt: Johann Georg I. (Sachsen));</br></br> S</br></br>Ausgewählte Sekundärliteratur (online verfügbar)</br></br> Art. Sennertus, Daniel, einer der berühmtesten Ärzte, in: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste, Bd. 37, Leipzig 1743, Spalte 74–77</br> J. Graetzer: Daniel Sennert, in: ders., Lebensbilder hervorragender schlesischer Aerzte aus den letzten vier Jahrhunderten, S. Schottlaender, Breslau 1889, S. 53–59</br> Natalia Bachour: Oswaldus Crollius und Daniel Sennert im frühneuzeitlichen Istanbul. Studien zur Rezeption des Paracelsismus im Werk des osmanischen Arztes Ṣāliḥ b. Naṣrullāh Ibn Sallūm al-Ḥalabī, Centaurus Verlag, Freiburg 2012 – Eingeschränkte Buchansicht bei Google Books</br> Wolfgang U. Eckart: Grundlagen des medizinisch-wissenschaftlichen Erkennens bei Daniel Sennert (1572–1637) untersucht an seiner Schrift „Oe chymicorum liber … “, Wittenberg 1629, unveröffentlichte Dissertationsschrift, Münster 1977</br> Joel A. Klein: Daniel Sennert, The Philosophical Hen, and The Epistolary Quest for a (Nearly-)Universal Medicine, in: Ambix 1/2015, S. 29–49</br> Christoph Lüthy/William R. Newman: Daniel Sennert’s Earliest Writings (1599–1600) and Their Debt to Giordano Bruno, in: Bruniana & Campanelliana 2/2000, S. 261–279</br> August Tholuck: Daniel Sennert, Professor der Medicin in Wittenberg (Geb. 1592, gest. 1637.), in: ders., Lebenszeugen der Lutherischen Kirche aus allen Ständen vor und während der Zeit des dreissigjährigen Krieges, Verlag von Wiegand und Grieben, Wiegandt & Grieben, Berlin 1859, S. 236–239</br> K. Laßwitz: Die Erneuerung der Atomistik in Deutschland durch Daniel Sennert, in: Vierteljahrschrift für wissenschaftliche Philosophie 3 (1879), S. 408–434</br> K.L. Wolf: Daniel Sennert, Rede gehalten von dem ord. Professor in der naturwiss. Fakultaet Dr. phil. Karl Lothar Wolf bei der von der Martin Luther Universität Halle-Wittenberg veranstalteten Gedenkstunde am 15. Dezember 1937, in: Bericht 1935–1937 der Gesellschaft der Freunde der Martin-Luther-Universität</br> Tomáš Nejeschleba: Johannes Jessenius and (or) Daniel Sennert on Sympathy, in: Prilozi za istraživanje hrvatske filozofske baštine [Akten zur Erforschung des philosophischen Erbes Kroatiens] 2015, S. 389–400</br></br>Weitere Literatur</br></br> Wolfgang Uwe Eckart: Der Streit zwischen Daniel Sennert (1572–1637) und Johann Freitag (1581–1641), in: Deutsch-Niederländische Medizinhistorikertreffen, Bd. 13, Münster 1978, S. 21–36</br> Wolfgang Uwe Eckart: „Auctoritas“ versus „Veritas“ or: Classical authority and its role for the perception of truth in the work of Daniel Sennert (1572–1637), in: Clio Medica 18 (1983), S. 131–140</br> Wolfgang Uwe Eckart: Antiparacelsismus, okkulte Qualitäten und medizinischwissenschaftliches Erkennen im Werk Daniel Sennerts (1572–1637), in: Die okkulten Wissenschaften in der Renaissance, Wiesbaden 1992, S. 140–157</br> Wolfgang Uwe Eckart: Die Renaissance des Atomismus: Daniel Sennert (1572–1637), Johann Sperling (1603–1658) und David Gorlaeus (1592–ca.1619), in: Grundriss der Geschichte der Philosophie Bd.4, Basel 2001, S. 926–936</br> Wolfgang Uwe Eckart: Daniel Sennert, in: Enzyklopädie der Medizingeschichte, Berlin de Gruyter 2005, S. 1320</br> Wolfang Uwe Eckart/ Eva Charlotte Brodehl: „A Man well known to the learned World“. Nicholas Culpepers Sennert-Rezeption am Beispiel seiner “Chymistry made easie and Useful“ (1662), in: Pharmazie in Geschichte und Gegenwart. Festgabe für Wolf-Dieter Müller-Jahncke zum 65. Geburtstag, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Stuttgart 2009, S.93–110</br> Wolfgang Uwe Eckart: Sennert, in: Killy Literaturlexikon, Bd. 11, De Gruyter, Berlin 2011, S. 763–764xikon, Bd. 11, De Gruyter, Berlin 2011, S. 763–764)
  • Andreas Schato  + (== todo == * [[Oestmann 2004]]== todo ==</br>* [[Oestmann 2004]], 62f., 145, 151, 153</br>* 1574 (Sommersemester), 1583/1584 und 1591/1592: Artistendekan (vgl. [[Koch 2007]], 326).</br></br>* [[Junghans 2005]], 255, 261, 264, 269</br></br>Publikationen: JohannisdeMonteRegio Tabulae directionum...denuo nunceditae(1584,1606), Scriptoris veteris Pauli Alexandrini Rudimen-ta in doctrinam de praedictis natalitijs [grie. u. lat.] (1586,correcta 1588), 13.12.1597 Oratio de medicinae pulcherri-mae [Prom. Cocus, Magnus],</br></br>Übungsdispp.: 1599 (resp.Thorschmidt, Marcellus, Tandler, Knobloch), 1600 (resp.Ulricus, Johann Cögeler, Plinius, Sennen, Tandler), 1601(resp. Ulricus), 1602 (resp. Wilhelm Faber). </br></br>Literatur: LP aufMargarita Sennert,geb. S. (!578-1625) [Tochter], LP auf Anna Döring, geb.S. (1582-1633) [Tochter].Anna Döring, geb.S. (1582-1633) [Tochter].)
  • Simon Titius  + (Ab 1553 Professor Secundus (ordentlicher PAb 1553 Professor Secundus (ordentlicher Professor; Nachfolger von Johannes Pontanus). Ab 1560 Professor primus als Nachfolger von Andreas Aurifaber (mit gleichem Gehalt wie Matthias Stoius). Er sollte Physik lehren und ab 1554 auch eine Einführung in die Medizin geben.auch eine Einführung in die Medizin geben.)
  • Georg Sturtz  + (Abweichende Angaben: Lt. Loth 1904 im Jahr 1521 in Ferrara zum Dr. med. promoviert.)
  • Daniel Sennert  + (Abweichendes Datum bei Offner 2000, 165: 1579 (Dr. phil. und Dr. med.))
  • Stephan Wild  + (Abweichendes Datum nach [[Drechsel 2003]], 76-77: 02.06.1521; [[Koch 2007]] führt Wild unter diesem Datum als rez. med.; alternativer Ort nach [[Disselhorst 1929]]: [[Universität Ingolstadt]])
  • Martin Biermann  + (Abweichendes Immatrikulationsdatum bei Koch 2007, 303: "13.8.1569; Enddatum TAQ (Immatrikulation Helmstedt))
  • Henning Conerding  + (Alle Angaben mutmaßlich. Quellen: https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=NLF&ID=I299223&nachname=Conerding&lang=de und https://www.riecken-online.de/atgreveC)
  • Henning Conerding  + (Alle Angaben mutmaßlich. Quellen: https://www.riecken-online.de/atgreveC und https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=NLF&ID=I299223&nachname=Conerding&lang=de)
  • Caspar Conerding  + (Als Casparus Cunerding Hildesianus immatriAls Casparus Cunerding Hildesianus immatrikuliert (vgl. [[Weissenborn 1884]], 410). Die Immatrikulation erfolgte während des Rektorats von Henricus Listemann (zwischen dem 18.10.1565 und dem 18.10.1566). Da sich Conerding am 09.08.1566 in Wittenberg einschrieb, ist es sehr wahrscheinlich, dass er vorher die Universität Erfurt besucht hatte. Lt. https://www.online-ofb.de/famreport.php?ofb=NLF&ID=I456958 erfolgte die Immatrikulation im Jahr 1566.958 erfolgte die Immatrikulation im Jahr 1566.)
  • Zacharias Polner  + (Als Medizinstudent eingeschrieben. Mutmaßliches Enddatum: 1532/33 (Immatrikulation in Basel). Quelle: [[Knod 1897]], 2, 11.)
  • Martin Weise I.  + (Als Praeses)
  • Jacobus Janus  + (Als Praeses.)
  • Jakob Joel Koch  + (Als Respondent)
  • Jacobus Janus  + (Als Respondent; Alternatives Datum nach [[Koch 2007]]: 25.02.1624, nach [[Lesser 2015]]: 04.03.1624)
  • Jacobus Janus  + (Als Respondent; alternatives Datum nach [[Lesser 2015]]: 14.09.1625)
  • MAV Druck 17 4133  + (Alternatives Datum ist der 27. März 1622)
  • Bernhard Schiller  + (Alternatives Datum: 1495; nach [[Mayer 1907]]: "mgr. 1494/95")
  • Daniel Sennert  + (Am 15.09.1602 wurde Sennert in die medizinische Fakultät aufgenommen.)
  • Matthias Stoius  + (Am 27.10.1552 kommt Stoius in Padua an (Quelle: Erlangen, UB, Trew Stojus 7). Enddatum mutmaßlich, vielleicht endet die Studienreise auch erst 1555 mit einem Aufenthalt in Löwen.)
  • Georg Bayer  + (Am Tag seiner Promotion war er bereits als Merseburger Physikus tätig (vgl. das Deckblatt des folgenden Druckes: MAV Druck 17 4106).)
  • Timotheus Ulrich  + (Andreae 1860/1862, Bd. 2, 170. nicht eingesehen)
  • Sebastian Dietrich  + (Anfang 1550 bzw. 1553 beginn der ProfessurAnfang 1550 bzw. 1553 beginn der Professur?</br></br>Zinner einsehen: 20/UB 1102 Z78</br>Wotschke 1932 einsehen: 480/BA 2120 / 201/BA 2120 </br>Hofheinz 2001 einsehen (im Büro) und Seitenzahlen usw prüfen</br>Kathe 2002 einsehen ( 10/AL 59562 K19 )</br>Gößner einsehen ( 201/F.KG. X 70 )</br>Burmeister einsehen ( 480/NN 1765 B962 )) Burmeister einsehen ( 480/NN 1765 B962 ))
  • Stephan Wild  + (Anfangs- und Enddatum TPQ (Geburtsjahr) und TAQ (Studienbeginn in Ingolstadt))
  • Gottlieb Georg Schramm  + (Anfangs- und Enddatum mutmaßlich. Aufenthalte in Gent und Brüssel.)
  • Peter Schmilauer  + (Anfangs- und Enddatum mutmaßlich. Es handelt sich hierbei um den Terminus post quem bzw. Terminus ante quem.)
  • Peter Schur  + (Anfangs- und Enddatum mutmaßlich. Es wurde der Terminus post quem (Promotion zum Dr. med. in Wittenberg), bzw. der Terminus ante quem angegeben (Ordination zum Pfarrer). Schur hatte lt. Koch 2007, 328 Probleme mit dem Klerus in Halberstadt.)
  • Samuel Melis  + (Anfangs- und Enddatum mutmaßlich. Quellen: https://www.aerztebriefe.de/pe/00010650 und https://d-nb.info/gnd/140449698)
  • Gottlieb Georg Schramm  + (Anfangs- und Enddatum mutmaßlich. Reise über Hamburg, Amsterdam und Leiden nach Antwerpen (dort ist er 1665).)
  • Thomas Eschaus  + (Anfangs- und Enddatum unklar. Quellen: [https://resource.database.rag-online.org/ngIY9Z971Hg7txeIcIBxrGuL9HV RAG].)
  • Georg Hebenstreit  + (Anfangs- und Enddatum unsicher. Belegt ist er für das Jahr 1622.)
  • Tobias Tandler  + (Anfangsdatum TPQ)
  • Johannes Schwabe  + (Anfangsdatum TPQ (Promotion zum Bacc. med.). Enddatum TAQ (Immatrikulation in Wittenberg))
  • Caspar Lindemann  + (Anfangsdatum TPQ (magister in Leipzig). Das angegebene Enddatum entspricht dem Datum der Promotion nach [[Koch 2007]]; zu deren Problematik vgl. den Abschnitt zur Promotion)
  • Jacobus Janus  + (Anfangsdatum TPQ, Enddatum TAQ nach Angaben in [[MAV Druck 17 4120]], 113; 17 Medizinstudierende hätten laut der Leichpredigt teilgenommen)
  • Augustin Schurff  + (Anfangsdatum TPQ; Enddatum TAQ; nach [[Koch 2007]] in einer Vorlesungsnachschrift von [[Johann Heß]] an der UB Erlangen erhalten)
  • Augustin Schurff  + (Anfangsdatum TPQ; Enddatum TAQ; nach [[Koch 2007]] in einer Vorlesungsnachschrift von [[Johann Heß]] an der UB Erlangen erhalten)
  • Martin Weise I.  + (Anfangsdatum entspricht der Immatrikulation; wohl erst 1622/1623 tatsächliches Studium)
  • Bernhard Schiller  + (Anfangsdatum entspricht der Immatrikulation; Enddatum TAQ (Immatrikulation in Wittenberg))
  • Simon Titius  + (Anfangsdatum gesichert (Bestallungsurkunde). Leibarzt Herzog Albrechts, ab 8.9.1567 Leibarzt von Anna Maria. Lt. Scholz 1962, 74 auch Leibarzt Albrecht Friedrichs (von 1554 bis 8.9.1567). Am 20.03. sterben Herzog Albrecht und Anna Maria.)
  • Johann Albrecht  + (Anfangsdatum ist Terminus post quem nach [Anfangsdatum ist Terminus post quem nach [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11402773?page=,1 Johannes Mathesius: Sarepta Oder Bergpostill Sampt der Jochimßthalischen kurtzen Chroniken, Nürnberg 1562, m iiii v.], vgl. auch Burmeister 2015, 64. Enddatum lt. Koch 2007, 300.ter 2015, 64. Enddatum lt. Koch 2007, 300.)
  • Sigismund Grass  + (Anfangsdatum mutmaßlich (im August 1638) ist Grassius Respondent in Rostock (vgl. MAV Druck 17 3840). Das Enddatum (12.10.1647) ist ein Terminus ante quem. In der Matrikel (http://matrikel.uni-rostock.de/) konnte kein Eintrag gefunden werden.)
  • Georg Hebenstreit  + (Anfangsdatum mutmaßlich und terminus post quem (1612 verließ er Augsburg).)