Johannes Moibanus
Addenda zum Biogramm
Sohn des Breslauer Reformators Ambrosius Moibanus und der Anna Bonica (wohl = Bonitz). - Ausbildung bei Melanchthon in Wittenberg; rege Gelehrtentätigkeit bereits vor Medizinstudium; Studium in (Studium: Wittenberg;1544); 1546 Hauslehrer in Breslau; 1548 Mag. in Wittenberg; 1549 Privatlehrer der Söhne Geuders in Nürnberg; 1550 Hauslehrer in Augsburg; seit 1551 Medizinstudium in (Studium: Padua;1551) und (Studium: Bologna;1554); Begleiter der Söhne des Manlich; 11.10.1554 Dr. med. in (Doktor: Padua; 1554); Stadtarzt in (Stadtarzt: Amberg;1555;1558), dan. in (Stadtarzt: Augsburg;1558;1562); Aufnahme in das Augsburger Collegium medicum nach seinem Tod [?T.W.]; Bekanntschaft mit Nürnberger Stadtarzt und Botaniker Kornel Sittard; verheiratet mit Esther Müller; verst. vor dem 7.6.1562: lt. Brief von Konrad Gesner an Achilles Pirmin Gasser von diesem Datum; Übersetzer der „Euporista“ des Dioskurides; Gesner versah den Druck mit einer Vorrede. Dies erwähnt bei Gasser: Burmeister, Achilles Pirmin Gasser. Briefwechsel: 207-211, 213; Briefwechsel mit Crato.
Abweichendes Geburtsdatum nach Calagius (b. Schindler 1706 a.a.O.): 21.2.1527