Tobias Tandler: Unterschied zwischen den Versionen
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- n.6.1613 De calculo renum et vesicae (resp. Valentin Emericus) | - n.6.1613 De calculo renum et vesicae (resp. Valentin Emericus) | ||
- 21.3.1617 De terra et ejus differentiis (resp. Wolfgang Sigismund Espich) | - 21.3.1617 De terra et ejus differentiis (resp. Wolfgang Sigismund Espich) | ||
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Version vom 15. Juli 2025, 17:13 Uhr
Karte
Addenda zum Biogramm
- Folgende Zusatzinformationen stammen aus der Leichpredigt (vgl. MAV Druck 17 725):
- Dort wird (abweichend von der Matrikel) September 1590 als Immatrikulationsdatum angegeben.
- Tandler ist lt. der Leichpredigt zwar in Dresden geboren, wuchs aber in Torgau auf (daher nannte er sich auch "Torgensis"). Bevor er sich in Wittenberg immatrikulierte, ging er dort zur Schule.
- Tandler war leidenschaftlicher Dichter.
- Tandler hatte lt. der Leichpredigt insgesamt sechs Kinder (drei Töchter, drei Söhne). Zum Zeitpunkt seines Todes lebten noch Barbara und eine weitere Tochter.
- Tandler beobachtete lt. Kaiser/Völker 1980b, 31 f. im Jahr 1610 gemeinsam mit seinen Kollegen, wie Jeremias Trautmann einen Kaisersschnitt durchführte. Die Operation war zunächst erfolgreich, Wochen später verstarb die Patientin aber an einer Embolie.
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800002c44
- Disselhorst 1929, 90
- Koch 2007, 292 und 333
- MAV Druck 17 4141, BL. I3r (Erwähnung in der Leichpredigt für Gregor Nymann).
- Zimmermann 1926
TODO
- Addenda zum Biogramm
- Literatur bei Koch
- MAV Druck 17 725 (Leichpredigt, Vita auf Bl. E2r-F1r ("F[1r]" fäschlich "E" im Druck).
Literatur: BÄL 5, 512; LP (Balrhasar Meisner), LP Gregor Nymmann (1592-1638) [Stiefsohn] u. Barbara T. (1601-1618) [Tochter].
Werke noch aus Koch nachtragen?
Hat doppeltes Stipendium von Friedrich Wilhelm von Sachsen erhalten, vgl. MAV Druck 17 2514, 49 f.
1605 Adjunkt der phil. Fakultät und Prof. math., 1607 Aufnahme in die med. Fakultät der Hochschule
August Hirsch: Biographisches Lexikon der hervorragenden Aerzte aller Zeiten und Völker, Band 5. Urban & Schwarzenberg, Leipzig – Wien 1887, S. 612