Heinrich Stackmann: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 17. November 2025, 20:29 Uhr
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Addenda zum Biogramm
- Zumeist wird in der Literatur und einigen Quellen angegeben, dass Stackmann aus Braunschweig stamme, in Eigenbezeichnung nennt er sich jedoch Vallersleviensis (Clemen, 249; MAV Druck 16 2957; Müller, 335).
- Aus der Ehe (1523/1524) zwischen Heinrich Stackmann und Ursula stammen weitere, namentlich nicht bekannte Kinder, wobei Paul Stackmann der älteste Nachkomme war (Müller, 340; Scheible, 372).
- Stackmann verfasste im Zeitraum von 1506-1519 einige Epigramme, Carmina und Begleitgedichte zu mehreren Drucken (Koch; Clemen, 250f.; Müller, 335f.).
- Zur Immatrikulation in Leipzig entrichtete Stackmann eine Gebühr in Höhe von 6 gr. (Erler 1895).
- In Wittenberg angekommen, ist Stackmann am 12. Dezember 1512 in die Artes-Fakultät, am 28. April 1513 in den Senat und am 12. Juni 1521 in die Medizinische Fakultät rezipiert worden (Koch; Scheible 372; Burmeister; Müller, 335, 338; Köstlin 1887, 26, 29). Ferner war Stackmann Teil, lt. Scheible, 372, als Vorstand, des Neuen Kollegs in den Jahren 1516-1518 (bei Koch und Müller, 336, 1516/1517).
- Der vielseitig humanistisch gebildete Mediziner Heinrich Stackmann war zu Lebzeiten bekannt als Kleriker und öffentlicher Notar (Koch; Müller, 336; MAV Druck 16 2961, Widmung; Burmeister, 564).
- Der Stadtrat von Danzig strebte im Jahre 1524 an, Stackmann als Physikus anzustellen, dieser lehnte jedoch ab (Freytag, 33, 35-37; Koch, hier jedoch fälschlicherweise im Jahre 1522).
- Stackmann folgte, nachdem er ihn, zum Gefallen der Studentenschaft, vertreten hatte, Stephan Wild auf der Professur für praktische Medizin (Scheible, 372).
- Nachdem Heinrich Stackmann verstorben war, ehelichte Magister Paul Heintz aus Löbau (CIV, Köstlin 1888, 20) Stackmanns Witwe Ursula. In einem Versuch, das Erbe, welches Stackmanns Sohn Paul, unter Vormundschaft Melanchthons, zugekommen war, für sich zu beanspruchen, orchestrierte jener 1536 ein Scheinbegräbnis für den Erben. Als das Komplott 1537 aufgedeckt worden war - Paul Stackmann befand sich zwischenzeitlich außerhalb der Stadt bei einer Bauernfamilie - kam Paul Heintz mit einer Relegation davon (Müller, 340; Scheible, 373).
- Unter Stackmann promovierten Leonhard Albrecht, Erhard Hegenwald, Franz Hertzenberger, Stephan Hullier, Jakob Bremsel und Gregor Reys (Koch).
Literatur und weiterführende Links
- Böhmer/Kabus 1981, 21, 27, 50
- Burmeister 2015, 563f.
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d838000072a6
- Clemen 1904, 249-251
- Disselhorst 1929, 84
- Erler 1895, 465 (=Matrikel Leipzig; "natio Saxones, Heinricus Stayman de Brunßwigk, 6 gr.")
- Erler 1897, 425f. und 459f.
- Förstemann 1841, 129
- Freytag 1898, 33, 35-37
- Friedensburg 1917, 132f., 139, 175, 210f.
- Friedensburg 1926, 85, 100, 117, 149
- Kaiser/Völker 1980b, 13f.
- Koch 2007, 292, 331
- Köstlin 1887, 26, 29
- Köstlin 1888, 12f., 18, 24
- Müller 1911, 83, 99, 270-272, 278, 326, 330f., 334-341, 355
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngFV7I072GX80ubzzEOurDrE
- Scheible 2021, 372f.
- WA Br 1931, Nr. 544-547
- WA Br 1933, Nr. 1125