Anton Hübner

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Grunddaten
Zitationsvorschlag Anton Hübner (27.10.2022), in: Medicinae Alumni Vitebergenses (MAV), https://mav.kallimachos.de/Anton_Hübner
GND-Nummer(n) Keine GND-Nummer bekannt oder vergeben
Link zur Ärztebriefdatenbank https://www.aerztebriefe.de/pe/00008016
Namensvariante(n) Antonius Hubnerus; Anton Hubner
Geburtsdatum
Geburtsort Meiningen
Sterbeort Kitzingen
Sterbedatum 8.9.1580
Drucker / Verleger nein
Ist Wittenberger Mediziner? Ja
Ist Graduierter der Med. Fak. Wittenberg?
Ist Dozent (Med. Fak. Wittenberg)?
Bearbeiter Manuel Huth
Familie
Vater
Mutter
Geschwister
Ehefrauen
Kinder
Schwiegersöhne (nur MAVs)
Schwiegervater (nur MAV)


Schul- und Universitätsbesuche

GeographikumBeginnBeginnSicherEndeEnddatum gesichert?StipendiumJNStipendiengeberAnmerkungen
Universität Wittenberg1544/03Gesichert1544/03MutmaßlichQuelle: CIV. Das Immatrikulationsdatum wurde automatisch importiert.

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Vita

Lt. RAG: 1544 immatr. in (Studium: Wittenberg;1544), 1546 dort M.A., 1546 Rektor in Meiningen; 1548-1554 Prof. [math.] und Medizinstudium in (Studium: Heidelberg;1548;1554); 1555 als Dr. med. in (Praxis: Würzburg) belegt.

Rektor in Meiningen 1546; ab 1547 Med.-Stud.; Dr. der Medizin; 1557 wohl bereits in Würzburg (Jacob Curio an Caspar Dierbach, 20.7.1557 (Dr. in: Jacob Curio: Chronologicarum rerum libri II, Basel 1557, 176); belegt für das Jahr 1574; Leibarzt bei (Leibarzt: Friedrich von Wirsberg; ; 1573) (nach C.G. Scharold: Exzerpte, Würzburg, UB, M.ch.f.583-2, f. 511r-512r vm. ab Petri Cathedra 1574) und (Leibarzt: Julius Echter von Mespelbrunn; 1573; 1582). 1582 verließ er Würzburg (lt. Scharold aaO 515r erregte seine lutherische Religion Anstoß) und ging zurück nach Meiningen.

Dazu beachte das folgende: Nach einer alten Überlieferung soll Hübner 1582 (anscheinend – wie Posthius – aus konfessionellen Gründen; so jedenfalls das Exzerpt CARL GOTTFRIED SCHAROLDs in: Würzburg, UB, M.ch.f.583/2, Bl. 515r und danach Sticker [Anm. XXX], S. 437) nach Meiningen zurückgekehrt sein, doch ist in Johann Georg Hochstädters Sammlung „Epigrapha monimentorum Kitzingensium“ (Vatikan, BAV, Cod. Vat. lat. 11133, S. 240) sein Tod am 8.9.1580 (wohl in Kitzingen) bezeugt. Vgl. auch HANS-CHRISTOPH RUBLACK: Gescheiterte Reformation. Frühreformatorische und protestantische Bewegungen in süd- und westdeutschen geistlichen Residenzen. Stuttgart 1978 (Spätmittelalter und frühe Neuzeit 4), S. 192. --U schlegelmilch 19:30, 18. Feb. 2013 (CET)

Nach dem von Scharold zitierten Bestallungsbrief soll H. nicht nur dem Fürsten, sondern auch den Untertanen ungeachtet ihres Besitzstandes und geistl. od. weltlt. Standes "umb zimliche belonung" dienen, zugl. auch auf die Ordnung und Ausstattung der Apotheken mit frischen Pharmaca und Materialia achten sowie "die apotheken jarlichen neben andern unsern bestellten und verordneten medicis visitieren helfen" und der <Apotheker?>ordnung getreulich folgen. Besoldung: gewöhnliche Hofspeise, 100 Thaler Gold i.J., 6 Malter Korn, 1 Sommerhofgewand. Wenn H. vom Fürsten gerufen werde oder oben speisen wolle, dürfe er den dazu hinabgesandten Wagen ebenso wie die anderen Kanzleiräte benutzen. Wenn er den Fsn. auf Reisen begleiten müsse, werde ihm dieser Pferd oder Wagen stellen. Kündigung auf Petri Cathedra mgl.

Literatur

Briefe