Jacob Milichius

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Vorlage:Grunddaten

Vita

Anderslt. Geburtsdatum: 24.1.1501, geb in Lehen bei Freiburg; seit 1513 Studium Freiburg; 1513, 1515/6 dort B.A., dann Studium in Wien; 1518, 1520/21 M.A. in Freiburg im Breisgau; 1521 erneut immatr. in Wien, 1523/24 immatr. Wittenberg; 1523, unterrichtet am Pädagogicum, 1527 Aufnahme in die philosophische Fakultät, 1528 dort Dekan, 1529 Prof. für (niedere) Mathematik und Heirat mit Susanna Morschwitz, Schwester der Frau von Augustin Schurff, 1536 Dr. med. Wittenberg; 1536 (lt. RAG: 1543) und (dritter) Prof. der Medizin Wittenberg; 1536; 1559 in Nachfolge von Caspar Lindemann, 1544 zweite, 1548 erste Professur. Rektor 1536, 1541/42, 1549, 1556. 1546/7 Arzt in Magdeburg, 1547/8 Stendal. Lt. Lesser/Förstemann 1860 war er möglicherweise einige Zeit Physikus in Nordhausen, da ein Schreiben von Melanchthon vorliegt, der Milichius auf die freie Stelle hinweist.

Leibarzt in Anhalt (ab 1536?)

Eng mit Ph. Melanchthon befreundet; dessen De anima ist eine mit M. gemeinsan hergestellte Adaption der aristot. Physik (Scheible, Aufsätze zu Melanchthon, TÜ 2010, 80)

Werke

  • Poetische Fassung des 85. Psalms (Wittenberg, 1553; in: Johann Gottfried Olearius (Hg.), Scrinium antiquarium, idiocheira antiquitatis fragmenta... plus centum epistolas et schedas... communicans, Jena/Arnstadt 1698, 173 f. (vh.: SUB Göttingen).

Literatur

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Archivalien

Melanchthonhaus Bretten

  • Inv.-Nr. 313 - Stammbuchblatt (unvollst. Eintr., nur 2. S.), griech., Wittenb. 1552
  • Inv.-Nr. 334 - Stammbuchblatt nach Zonaras, 1557

UB Uppsala

UB Wroclaw

  • M 1088 - D. Milichius Practica P. I (aus der Bibliothek des Laurentius Scholz)
  • M 1445 - verschollen - Andreas Aurifabers Abschrift von Jac. Milichius zu Galen, 1537

SBPK Berlin

  • Slg. Darmst. 2 d* 1534 Bugenhagen - Quittung Bugenhagens von 1539, a. d. Rücks. Quittung Milichs o.J.

Biblioteka Jagiellońska Krakau

  • Autografy - 1 Quittung über Honorar, 1555; ex Berlin ex Sammlung Radowitz 5149

RSB Zwickau

  • Fragment eines "Redekonzeptes" (so Clemen 1911a, wo der Text als Nr. 40 faksimiliert und ediert ist)

Briefe

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