Andreas Libavius

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Vorlage:Grunddaten

Vita

Der Vater war Leineweber, anderslt.: Scharfrichter (!) in Halle; Studium Wittenberg; 1576, Jena; 1577, 1577 dort M.A., danach Studium der Medizin, 1581 Lateinlehrer in Ilmenau (Thüringen), vor 1585 Heirat (Frau Brigitta † 1632), der Ehe entstammten 14 Kinder, von denen 2 Söhne und 2 Töchter überleben, 1586 Rektor in Coburg; 1588 Dr. med. in Basel; 1588, für 10 Gulden erwarb er dort den Titel eines "Poeta laureatus" von Heinrich Pantaleon (der den Titel eines Hofpfalzgrafen führte ), 1588-1591 Prof. der Geschichte und Poesie in Jena; 1588; 1591, ab 1591 Stadtarzt in Rothenburg ob der Tauber; 1591; 1607 für 100 Gulden (ab 1592 140 Gulden), später dort auch Schulinspektor (für zusätzliche 40 Gulden), seine ärztliche Praxis war wahrscheinlich unbedeutend: Schnurrer: 92, ab (21.2.)1607 Rektor am Gymnasium illustre in Coburg (Gehalt: 350 Gulden). Er bemühte sich auch um den Lehrstuhl in Marburg, den aber Johann Hartmann erhielt.

Werke

  • Werke: 48(?) Bücher mit 20.000 Druckseiten
  • Ruland 1578-1596, V, fol. α 2 rv - Gedicht an Ruland

Literatur

  • Rex 1964
  • Blittersdorf 1965, 3-5.
  • Hannaway, Chemists: 75-151
  • Kühlmann, Der vermaledeite Prometheus
  • Moran, Medicine, Alchemy, and the Control of Language: Andreas Libavius
  • Müller-Jahncke, Andreas Libavius
  • Schnurrer, Andreas Libavius
  • Kraus 1971, 621.
  • Andrian-Werburg 1977, 70

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Archivalien

Hornung 1626, 331-334 - Consilium in epatis et cordis affectibus, Coburg 10.11.1612

Stadtarchiv Coburg

  • StA CO Cas. Nr. 580 - Libavius war neben seiner Lehrtätigkeit auch als praktischer Arzt tätig
  • StA CO LA F Nr. 13749 - Libavius war neben seiner Lehrtätigkeit auch als praktischer Arzt tätig

StUB Hamburg

WLB Stuttgart

  • Cod. hist. 2° 889-23, Bl. 25 - Gedicht m. Unterschrift, datiert 28.1.1592 (Krekler 1992, 294)

Briefe

Seine Briefe weitgehend unediert: Kühlemann/Telle, CP, Teil 2, S. 34. Vorlage:Briefe