Caspar Ratzenberger

Aus MAV
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grunddaten
Zitationsvorschlag Caspar Ratzenberger (04.04.2024), in: Medicinae Alumni Vitebergenses (MAV), https://mav.kallimachos.de/Caspar_Ratzenberger
GND-Nummer(n) 102767289 (Prometheus)
Link zur Ärztebriefdatenbank https://www.aerztebriefe.de/pe/00004060
Namensvariante(n) Caspar Ratzeberger; Kaspar Ratzenberger; Kaspar Ratzenburger
Geburtsdatum 1533
Geburtsort Naumburg
Sterbeort Ortrand
Sterbedatum 1603/11/22
Drucker / Verleger nein
Ist Wittenberger Mediziner? Ja
Ist Graduierter der Med. Fak. Wittenberg?
Ist Dozent (Med. Fak. Wittenberg)?
Bearbeiter Manuel Huth
Familie
Vater
Mutter
Geschwister
Ehefrauen
Kinder
Schwiegersöhne (nur MAVs)
Schwiegervater (nur MAV)


Für diese Person wurde kein Studienprofil erstellt. Studienprofile wurden i.d.R. nur für Graduierte der medizinischen Fakultät Wittenberg erstellt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite Anleitung.

Für diese Person wurde kein Dozentenprofil erstellt, da sie kein Dozent an der medizinischen Fakultät war. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite Anleitung.

Caspar Ratzenberger war an folgenden Disputationen (beteiligt): (0)

Caspar Ratzenberger verlegte oder druckte folgende Werke (ohne Nachdrucke): (0)


Caspar Ratzenberger wirkte aktiv an folgenden Drucken mit: (0)

Werke von Caspar Ratzenberger wurden in folgenden Drucken herausgegen, kommentiert oder übersetzt: (0)

Caspar Ratzenberger wird in folgenden Werken erwähnt oder war Widmungsempfänger: (0)

Karte
Die Karte wird geladen …

Addenda zum Biogramm

Geburtsort lt. Förstemann (Album Univ. Witt.); abweichend davon Jöcher: geb. in Saalfeld als Sohn des Matthaeus Ratzenberger (als solcher wurde aber nicht in dessen Leichenpredigt genannt!): Nach eigenen Angaben stammte er aus Naumburg: s. Kessler 1870, S. 10.

1548 Student in (Studium: Wittenberg;1548), dort war er noch 1556 am Herbarisieren: Kessler 1870, S. 67, 74, nach eigenen Angaben 1558 in (Studium: Jena;1558), 1560 in (Studium: Montpellier;1560), wo er zusammen mit Leonhard Rauwolf studierte: wie dieser wurde er später wegen seines Herbariums berühmt.

Nach eigenen Angaben reiste und herbarisierte er auch in Italien, in Schweiz und Süddeutschland: 1559 in Rom, Neapel, Padua (dort besuchte er den botanischen Garten), über Venedig und Trient, Rückreise die Schweizer und Allgäuer Alpen sowie Augsburg (1559) (Belege: Kessler 1870, S. 31 f., 43 f., 75, 83. 1560 reiste er durch Südfrankreich und studierte Medizin in Montpellier; 1560; 1561 Dr. med. in (Doktor: Orange; 1561).

Nach einem Eintrag in seinemm Herbar auf Bl. 234 seit 1564 (oder schon 1563) wieder in (Praxis Naumburg): Kessler 1870, S. 57; nach Kessler findet sich in Naumburg archivalisch nichts zu ihm überliefert. Später war er auch Stadtarzt in seiner Heimatstadt (Stadtarzt: Naumburg), vielleicht auch Leibarzt des sächsischen Herzogs Johann Wilhelm (1530-1573): s. DS 32913

Leonhard Thurneisser (1531- 1595) kam im Jahr 1580 nach Naumburg, um Schalen von Meerestieren aus seiner Sammlung zu kaufen: Klein 2018, S. 200 Ratzenberger korrespondierte 1582-1589 mit Johann Aicholz (Belege bei Kessler, S. 30, 42, 55, 58, 73, 85): Briefe verloren?

Literatur und weiterführende Links