Johann Aichholz

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Grunddaten
Zitationsvorschlag Johann Aichholz (05.07.2023), in: Medicinae Alumni Vitebergenses (MAV), https://mav.kallimachos.de/Johann_Aichholz
GND-Nummer(n) 13717893X (Prometheus)
Link zur Ärztebriefdatenbank https://www.aerztebriefe.de/pe/00000081
Namensvariante(n) Johann Aicholz; Johannes Aichholtz; Johann Aicholtz
Geburtsdatum 1520
Geburtsort Wien
Sterbeort
Sterbedatum 1588/05/06
Drucker / Verleger nein
Ist Wittenberger Mediziner? Ja
Ist Graduierter der Med. Fak. Wittenberg?
Ist Dozent (Med. Fak. Wittenberg)?
Bearbeiter Manuel Huth
Familie
Vater
Mutter
Geschwister
Ehefrauen
Kinder
Schwiegersöhne (nur MAVs)
Schwiegervater (nur MAV)


Für diese Person wurde kein Studienprofil erstellt. Studienprofile wurden i.d.R. nur für Graduierte der medizinischen Fakultät Wittenberg erstellt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite Anleitung.

Für diese Person wurde kein Dozentenprofil erstellt, da sie kein Dozent an der medizinischen Fakultät war. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite Anleitung.

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Vita

Studium in (Studium: Wien;1536), seit 1543 Studium in (Studium: Wittenberg;1543), dort Übertritt zum Protestantismus; 1546 M.A. in Wittenberg. Melanchthon selbst stattete ihn mit einem Empfehlungsschreiben an den Nürnberger Prediger Veit Dietrich (1506-1549) aus (Melanchthon, Briefwechsel, Bd. 4: 336: Brief vom 1. März [1546]). Als Erzieher bereiste er Frankreich und Italien; 1550 immatr. als Medizinstudent in Wien, 1553 in (Studium: Padua;1553); Dr. med. in (Doktor: Padua; 1556). (Studiendaten lt. RAG)

1557 heiratete er und ließ sich in (Praxis: Wien;1557) als Arzt nieder. Offner 2000 weist auf die widersprüchlichen Angaben bei Aschbach 1898 hin: Er war als "Magister sanitatis" (Pestarzt) in Wien tätig: Einmal an Stelle von Martin Stopius, dann aber als Nachfolger von Martin Stopius in den Jahren 1558 und 1559. Insgesamt war er 3x verheiratet: 1557, 1561, ?; seit 1560 amtierte er in (Professor: Wien; 1560) als Professor der medizinischen Fakultät. Dort hielt er, anfangs als Gehilfe des Medizinprofessors Matthias Cornax anatomische Demonstrationen ab und widmete sich dem botanischen Garten. Nach 1559 stand er als Dekan fünfmal der medizinischen Fakultät und 1574 der Universität als Rektor vor. In seiner Amtszeit erregte sein Protestantismus bei den Jesuiten Anstoss (vgl. Aschbach 1898, 122f.) und wenig später ging der neugewählte Kaiser Rudolf II. (HRR) (1552-1612) strenger gegen die Protestanten vor. 1558 erhielt er als Magister sanitatis 200 Gulden Jahresgehalt. Er vermachte der Stadt Nürnberg 10.000 Gulden, von deren Zinsen (400 Gulden) zwei Studenten reisen sollten.

Literatur