Ambrosius Rhode I.: Unterschied zwischen den Versionen
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Sohn des gleichnamigen Bürgermeisters von Kemberg in Sachsen; 1590 immatr. in (Studium: Wittenberg;1590); 1591-1595 Fürstenschule Grimma; ab 1595 Studium in (Studium: Wittenberg;1595); 1600 Mag.; anschl. Gehilfe Tycho Brahes in Prag; 1603 Dozent an der Phil. Fak. in Wittenberg; 1609 Prof. für Mathematik; 1610 Dr. med. in (Doktor: Wittenberg;1610) (offenbar ohne Ausübung d. Berufs); mehrfach Dekan der Philosophischen Fakultät | Sohn des gleichnamigen Bürgermeisters von Kemberg in Sachsen; 1590 immatr. in (Studium: Wittenberg;1590); 1591-1595 Fürstenschule Grimma; ab 1595 Studium in (Studium: Wittenberg;1595); 1600 Mag.; anschl. Gehilfe Tycho Brahes in Prag; 1603 Dozent an der Phil. Fak. in Wittenberg; 1609 Prof. für Mathematik; 1610 Dr. med. in (Doktor: Wittenberg;1610) (offenbar ohne Ausübung d. Berufs); mehrfach Dekan der Philosophischen Fakultät | ||
ADB: R. studirte zuerst in Wittenberg und ging sodann nach Prag, wo er sich Tycho Brahe nähern und mit diesem berühmten Manne verkehren durfte; namentlich scheint er durch diesen Umgang auch Interesse für die Chemie bekommen zu haben, mit welcher er sich später viel beschäftigte. | |||
Im J. 1608 wurde er Professor der "höheren“ Mathematik in Wittenberg und gab als solcher verschiedene Fachschriften heraus, so einen Tractat über die Refraction (1613) | Im J. 1608 wurde er Professor der "höheren“ Mathematik in Wittenberg und gab als solcher verschiedene Fachschriften heraus, so einen Tractat über die Refraction (1613) | ||
== Literatur und weiterführende Links == | == Literatur und weiterführende Links == | ||
* [[Koch 2007]], 293 und 324 | * [[Koch 2007]], 293 und 324 | ||
Version vom 22. September 2025, 14:29 Uhr
Addenda zum Biogramm
- Rhode starb an einer Apoplexie (vgl. Koch 2007, 324).
- Zur Familie:
- Ambrosius Rhode II. ist Rhodes Neffe (vgl. Koch 2007, 324).
Literatur und weiterführende Links
- ADB 28 (1889), 392
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d838000030f3
Todo
Addenda zum Biogramm
Koch gibt keine Angaben zur Zeit in Grimma
- Sein Vater war Bürgermeister (lt. Koch 2007, 324).
- 1600-1601: in Prag bei Tycho Brahe (lt. Koch 2007, 324).
- Rhode beging eine Reise durch Böhmen, Mähren, Österreich sowie die Steiermark (lt. Koch 2007, 324).
- 16.08.1603: Art. rez. (lt. Koch 2007, 324).
- 1612: Ehe mit Katharina Zanger (lt. Koch 2007, 324).
MH: Sohn des gleichnamigen Bürgermeisters von Kemberg in Sachsen; 1590 immatr. in (Studium: Wittenberg;1590); 1591-1595 Fürstenschule Grimma; ab 1595 Studium in (Studium: Wittenberg;1595); 1600 Mag.; anschl. Gehilfe Tycho Brahes in Prag; 1603 Dozent an der Phil. Fak. in Wittenberg; 1609 Prof. für Mathematik; 1610 Dr. med. in (Doktor: Wittenberg;1610) (offenbar ohne Ausübung d. Berufs); mehrfach Dekan der Philosophischen Fakultät
ADB: R. studirte zuerst in Wittenberg und ging sodann nach Prag, wo er sich Tycho Brahe nähern und mit diesem berühmten Manne verkehren durfte; namentlich scheint er durch diesen Umgang auch Interesse für die Chemie bekommen zu haben, mit welcher er sich später viel beschäftigte.
Im J. 1608 wurde er Professor der "höheren“ Mathematik in Wittenberg und gab als solcher verschiedene Fachschriften heraus, so einen Tractat über die Refraction (1613)
Literatur und weiterführende Links
- Koch 2007, 293 und 324