Daniel Thorschmied: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. August 2025, 08:41 Uhr
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Addenda zum Biogramm
- Familiäres:
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d838000033c2
- Erler 1909, 466 (=Matrikel Leipzig)
- Kade 1890, 40
Todo
Addenda zum Biogramm
- Sein Vater Mattheus Thorschmied war Quartiermeister und Gerichtsschöppe in Freiberg. Sein Großvater mütterlicherseits war Valentin Trübsbach. Sein Taufpate hieß Jacob Händel (vgl. MAV Druck 17 3900, 21).
- Thorschmied bekannte sich zur Augsburger Konfession. Jesuiten versuchten ihn zum katholischen Glauben zu bekehren, auch unter Gewaltandrohung im Beisein von Kriegsoffizieren. Diese Bemühungen blieben erfolglos (vgl. MAV Druck 17 3900, 26-27).
- Zu seinen Präzeptoren im Medizinstudium gehörten Andreas Schato, Ernst Hettenbach, Johannes Jesenius und Hieronymus Nymann (vgl. MAV Druck 17 3900, 23).
- Thorschmied ging, bevor er zum Dr. med. promovierte, zu Balthasar Brunner nach Halle, um dort einer Praxishospitation nachzugehen. Seine Präzeptoren riefen ihn schriftlich zurück nach Wittenberg, um zum Dr. med. zu promovieren. Dies schlug er zunächst aus. Daraufhin wurden seine Eltern von seinen Präzeptoren kontaktiert, damit sie ihn zur Promotion bewegen (vgl. MAV Druck 17 3900, 23-24).
- Erste Ehe am 13.09.1603 mit Maria Horn; Zweite Ehe am 15.06.1624 mit der Witwe Regina Landsberger (vgl. MAV Druck 17 3900, 25).
- Thorschmied hatte sieben Kinder mit Maria Horn (fünf Töchter und zwei Söhne) von denen drei Töchter überlebten. Es sind nur die Namen der drei Töchter und eines Sohnes bekannt s. o. (vgl. MAV Druck 17 3900, 25).
- Thorschmied wurde am 27.09.1633 in der Domkirche von Freiberg bestattet (vgl. Koch 2007, 334). Er starb nach schwerer Erkrankung.