Georg Agricola II.: Unterschied zwischen den Versionen
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Pestschrift: "Kurtzen Bericht, wie man sich für denen jetzo vorstehenden Hauptkrankheiten und Seuchen mit der Praeservation oder Verwarnungen unnd etzlichen Accidentien oder Zufällen verhalten soll, zu Dienste der Einwohnern oder Bürgerschafft der churfürstlichen Stadt Amberg und anderer, so Berichts nottirfftig, zusammen getragen" | Pestschrift: "Kurtzen Bericht, wie man sich für denen jetzo vorstehenden Hauptkrankheiten und Seuchen mit der Praeservation oder Verwarnungen unnd etzlichen Accidentien oder Zufällen verhalten soll, zu Dienste der Einwohnern oder Bürgerschafft der churfürstlichen Stadt Amberg und anderer, so Berichts nottirfftig, zusammen getragen" | ||
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* Stand mit [[Sebastian Fröschel]] und [[Johannes Garcaeus]] in Kontakt. | * Stand mit [[Sebastian Fröschel]] und [[Johannes Garcaeus]] in Kontakt. | ||
* Agricola war 1554/05/13 Lehrer der Oberklasse an der Martinschule in [[Amberg]] (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | * Agricola war 1554/05/13 Lehrer der Oberklasse an der Martinschule in [[Amberg]] (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | ||
* Agricola wurde am 1554/07/31 | * Agricola wurde am 1554/07/31 in die Artistenfakultät aufgenommen (lt. [[Koch 2007]], 299). | ||
* Während seiner Zeit als Rektor an der Stadtschule von [[Amberg]], betrieb Agricola private Medizinstudien bis zum Erwerb des Dr. med. Er bat den Rat der Stadt um ein Empfehlungsschreiben nach Wittenberg für die Promotion (lt. [[Roth 1927]], 21). | * Während seiner Zeit als Rektor an der Stadtschule von [[Amberg]], betrieb Agricola private Medizinstudien bis zum Erwerb des Dr. med. Er bat den Rat der Stadt um ein Empfehlungsschreiben nach Wittenberg für die Promotion (lt. [[Roth 1927]], 21). | ||
* Unter Agricola erlebte die Lateinschule eine Blütezeit (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | * Unter Agricola erlebte die Lateinschule eine Blütezeit (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | ||
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* Agricolas humanistische Bildung wird deutlich in seiner lateinischen Lobrede auf die Stadt Amberg anlässlich des Besuchs des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz im Jahr 1559, obwohl sie stark von einer zeitgleichen Chronik des Bürgermeisters Schwaiger abhängt (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | * Agricolas humanistische Bildung wird deutlich in seiner lateinischen Lobrede auf die Stadt Amberg anlässlich des Besuchs des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz im Jahr 1559, obwohl sie stark von einer zeitgleichen Chronik des Bürgermeisters Schwaiger abhängt (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | ||
* Zusätzlich zu einer Lobrede sind einige ärztliche Verordnungen für den Amberger Statthalter, den späteren Kurfürsten Ludwig VI., sowie Verhaltensmaßregeln bei Seuchenausbrüchen in Amberg in den Jahren 1571 und 1574 überliefert (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | * Zusätzlich zu einer Lobrede sind einige ärztliche Verordnungen für den Amberger Statthalter, den späteren Kurfürsten Ludwig VI., sowie Verhaltensmaßregeln bei Seuchenausbrüchen in Amberg in den Jahren 1571 und 1574 überliefert (lt. [https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent NDB]). | ||
* Leibarzt des Statthalters [[Ludwig VI. (Pfalz)]], des künftigen Kurfürsten und seiner Gemalin [[Elisabeth von Hessen (1539–1582)]], Tochter des Landgrafen [[Philipp I. (Hessen)]] (lt. [[Roth 1927]], 23). | |||
* Agricola hatte noch zwei (namentlich unbekannte) Töchter und einen weiteren Sohn. Eine geboren in Jahre 1596, die andere 1599, welche mit [[Georg Peumbl]], einem "Fucksischen Richter zu Winklern", verheiratet war. Der Sohn ist 1558 geboren (lt. [[Roth 1927]], 25f.). | * Agricola hatte noch zwei (namentlich unbekannte) Töchter und einen weiteren Sohn. Eine geboren in Jahre 1596, die andere 1599, welche mit [[Georg Peumbl]], einem "Fucksischen Richter zu Winklern", verheiratet war. Der Sohn ist 1558 geboren (lt. [[Roth 1927]], 25f.). | ||
* Agricola starb an starken Fieber. Sein Nachfolger wurde [[Andreas Rosa]] (lt. [[Roth 1927]], 23). | * Agricola starb an starken Fieber. Sein Nachfolger wurde [[Andreas Rosa]] (lt. [[Roth 1927]], 23). | ||
Version vom 19. Februar 2025, 16:03 Uhr
Karte
Addenda zum Biogramm
- Abweichendes Sterbedatum: 1575 (doch erhielt die Witwe ab 1574 Gnadengeld: Stadtarchiv Amberg, Ratsbuch VIII, 30; s. Naber 1967, 113).
- Stand mit Sebastian Fröschel und Johannes Garcaeus in Kontakt.
- Agricola war 1554/05/13 Lehrer der Oberklasse an der Martinschule in Amberg (lt. NDB).
- Agricola wurde am 1554/07/31 in die Artistenfakultät aufgenommen (lt. Koch 2007, 299).
- Während seiner Zeit als Rektor an der Stadtschule von Amberg, betrieb Agricola private Medizinstudien bis zum Erwerb des Dr. med. Er bat den Rat der Stadt um ein Empfehlungsschreiben nach Wittenberg für die Promotion (lt. Roth 1927, 21).
- Unter Agricola erlebte die Lateinschule eine Blütezeit (lt. NDB).
- Schüler und Freund von Philipp Melanchthon, mit dem er sich während des Studiums angefreundet hatte. Es fanden Briefwechsel zwischen den Beiden statt, während Agricola Rektor in Amberg war (lt. NDB).
- Wegen seiner Ablehung des Kalvinismus, wurde Agricola nicht in das neue kurfürstliche Pädagogium übernommen (lt. NDB).
- Während seiner Tätigkeit als Stadtarzt in Amberg unterrichtete Agricola nebenbei an der Martinsschule. 1571 verfasste er eine Schulordnung für die Stadtschule in Amberg (lt. NDB).
- Schwiegersohn des Amberger Stadtarztes Johannes Volg.
- Agricolas humanistische Bildung wird deutlich in seiner lateinischen Lobrede auf die Stadt Amberg anlässlich des Besuchs des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz im Jahr 1559, obwohl sie stark von einer zeitgleichen Chronik des Bürgermeisters Schwaiger abhängt (lt. NDB).
- Zusätzlich zu einer Lobrede sind einige ärztliche Verordnungen für den Amberger Statthalter, den späteren Kurfürsten Ludwig VI., sowie Verhaltensmaßregeln bei Seuchenausbrüchen in Amberg in den Jahren 1571 und 1574 überliefert (lt. NDB).
- Leibarzt des Statthalters Ludwig VI. (Pfalz), des künftigen Kurfürsten und seiner Gemalin Elisabeth von Hessen (1539–1582), Tochter des Landgrafen Philipp I. (Hessen) (lt. Roth 1927, 23).
- Agricola hatte noch zwei (namentlich unbekannte) Töchter und einen weiteren Sohn. Eine geboren in Jahre 1596, die andere 1599, welche mit Georg Peumbl, einem "Fucksischen Richter zu Winklern", verheiratet war. Der Sohn ist 1558 geboren (lt. Roth 1927, 25f.).
- Agricola starb an starken Fieber. Sein Nachfolger wurde Andreas Rosa (lt. Roth 1927, 23).
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000f912?offset=0
- Koch 2007, 299
- Naber 1967, 113
- NDB: https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent
- Oberdeutsche Personendatenbank: https://int.oberdeutsche-personendatenbank.digitale-sammlungen.de/Datenbank/Agricola,_Georg_(1530)
- Roth 1927
- Scheible 2003, 40
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Agricola_%28Humanist%29