Balthasar Summer: Unterschied zwischen den Versionen
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* Sein Vater war der Gerbermeister [[Balthasar Summer der Ältere]]. Seine Mutter war ein Waisenkind aus dem städtischen Adel namens [[Margarethe von Dommitzsch]]. (lt. [[Koch 2007]], 333 und Herzog 2023, 10) | * Sein Vater war der Gerbermeister [[Balthasar Summer der Ältere]]. Seine Mutter war ein Waisenkind aus dem städtischen Adel namens [[Margarethe von Dommitzsch]]. (lt. [[Koch 2007]], 333 und Herzog 2023, 10) | ||
* Vor der Immatrikulation bei der [[Universität Wittenberg]] besuchte Summer die Lateinschule in [[Torgau]]. (lt. Herzog 2023, 11) | |||
* Summer hatte seit seiner Kindheit mit Sprachproblemen zu kämpfen. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * Summer hatte seit seiner Kindheit mit Sprachproblemen zu kämpfen. (lt. [[Koch 2007]], 333) | ||
* Summer zahlte keine Immatrikulationsgebühr in Wittenberg. (lt. [https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000830e CIV]) | * Summer zahlte keine Immatrikulationsgebühr in Wittenberg. (lt. [https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000830e CIV]) | ||
* Torgauer Stipendiat. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * Torgauer Stipendiat. Nach Erwerb des Magistergrades beschloss der Rat 1555 Summer weiter zu fördern: "M. Balthasar Sommer desgleich(en) Jacob Dechsell, welche eines Erbarn Radts Stipendia ein Jeder drei Jar lang, gebraucht hat, Ist auf Ire bit, vnd in ansehung Ires vleisses, einem Jedern ein Jar lang ein stipendium zugebrauchen vortrostung geschehen, vnd nachgelassen." (lt. [[Koch 2007]], 333 und Herzog 2023,11 f.) | ||
* Nach Erwerb des mag. beging er eine Reise durch Polen. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * Nach Erwerb des mag. beging er eine Reise durch Polen. (lt. [[Koch 2007]], 333) | ||
* res.art. 1557/08/10 als "Sommer". (lt. [[Koch 2007]], 333) | * res.art. 1557/08/10 als "Sommer". (lt. [[Koch 2007]], 333) | ||
* 1560: Als Botanicus in Wittenberg. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * 1560: Als Botanicus in Wittenberg. (lt. [[Koch 2007]], 333) | ||
* 1565/09/03: Ehe mit [[Judith Burchart]]. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * Nach der Promotion zum Dr. med. erhielt Summer ein Geschenk vom Rat: "Dem Herren Doctor Balthasar Sommer Ist beschlossen vf sein Doctorat zu schenken X thaler, oder ein Becher vor XII thl." (lt. Herzog 2023, 12) | ||
* 1565/09/03: Ehe mit [[Judith Burchart]], die Tochter des Stadtrichters im Rat namens [[Thomas Burchart]]. Die Mutter des Braut war die Tochter des kurfürstlichen Baumeisters [[Konrad Krebs]]. (lt. [[Koch 2007]], 333 und Herzog 2023, 12) | |||
* Im Zuge seiner Tätigkeit als Leibarzt des Herzogs von Liegnitz und Brieg begleitete er diesen auf einer weiteren Reise durch Polen. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * Im Zuge seiner Tätigkeit als Leibarzt des Herzogs von Liegnitz und Brieg begleitete er diesen auf einer weiteren Reise durch Polen. (lt. [[Koch 2007]], 333) | ||
* 1574-1602: Neben der stadtärztlichen Tätigkeit war Summer zusätzlich noch Schulinspektor in [[Torgau]]. (lt. [[Koch 2007]], 333) | * 1574-1602: Neben der stadtärztlichen Tätigkeit war Summer zusätzlich noch Schulinspektor in [[Torgau]]. (lt. [[Koch 2007]], 333) | ||
Version vom 24. Juni 2024, 13:26 Uhr
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Addenda zum Biogramm
- Sein Vater war der Gerbermeister Balthasar Summer der Ältere. Seine Mutter war ein Waisenkind aus dem städtischen Adel namens Margarethe von Dommitzsch. (lt. Koch 2007, 333 und Herzog 2023, 10)
- Vor der Immatrikulation bei der Universität Wittenberg besuchte Summer die Lateinschule in Torgau. (lt. Herzog 2023, 11)
- Summer hatte seit seiner Kindheit mit Sprachproblemen zu kämpfen. (lt. Koch 2007, 333)
- Summer zahlte keine Immatrikulationsgebühr in Wittenberg. (lt. CIV)
- Torgauer Stipendiat. Nach Erwerb des Magistergrades beschloss der Rat 1555 Summer weiter zu fördern: "M. Balthasar Sommer desgleich(en) Jacob Dechsell, welche eines Erbarn Radts Stipendia ein Jeder drei Jar lang, gebraucht hat, Ist auf Ire bit, vnd in ansehung Ires vleisses, einem Jedern ein Jar lang ein stipendium zugebrauchen vortrostung geschehen, vnd nachgelassen." (lt. Koch 2007, 333 und Herzog 2023,11 f.)
- Nach Erwerb des mag. beging er eine Reise durch Polen. (lt. Koch 2007, 333)
- res.art. 1557/08/10 als "Sommer". (lt. Koch 2007, 333)
- 1560: Als Botanicus in Wittenberg. (lt. Koch 2007, 333)
- Nach der Promotion zum Dr. med. erhielt Summer ein Geschenk vom Rat: "Dem Herren Doctor Balthasar Sommer Ist beschlossen vf sein Doctorat zu schenken X thaler, oder ein Becher vor XII thl." (lt. Herzog 2023, 12)
- 1565/09/03: Ehe mit Judith Burchart, die Tochter des Stadtrichters im Rat namens Thomas Burchart. Die Mutter des Braut war die Tochter des kurfürstlichen Baumeisters Konrad Krebs. (lt. Koch 2007, 333 und Herzog 2023, 12)
- Im Zuge seiner Tätigkeit als Leibarzt des Herzogs von Liegnitz und Brieg begleitete er diesen auf einer weiteren Reise durch Polen. (lt. Koch 2007, 333)
- 1574-1602: Neben der stadtärztlichen Tätigkeit war Summer zusätzlich noch Schulinspektor in Torgau. (lt. Koch 2007, 333)
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000830e
- Grulich 1855, 168
- Herzog, Jürgen: Tagebuch und Pestschrift des Stadtarztes Dr. Balthasar Summer in Torgau. Beucha, Markleeberg, 2023.
- Horst 1596, 129, 134, 147
- Koch 2007, 333
- RAG https://database.rag-online.org/viewer.p/1/4/object/46-2236488