Heinrich Stackmann: Unterschied zwischen den Versionen
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== Addenda zum Biogramm == | == Addenda zum Biogramm == | ||
* Zumeist wird in der Literatur und einigen Quellen angegeben, dass Stackmann aus Braunschweig stamme, in Eigenbezeichnung nennt er sich jedoch Vallersleviensis (Clemen, 249; [[MAV Druck 16 2957]]; Müller, 335). | |||
* Magister Paul Heintz aus Löbau ([https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800008ca1 CIV], [[Köstlin 1888]], 20) | * Aus der Ehe zwischen Heinrich Stackmann und Ursula stammen weitere, namentlich nicht bekannte Kinder, wobei Paul Stackmann der älteste Nachkomme war (Müller, 340; Scheible, 372). | ||
* Stackmann verfasste im Zeitraum von 1506-1519 einige Epigramme, Carmina und Begleitgedichte zu mehreren Drucken (Koch; Clemen, 250f.; Müller, 335f.). | |||
* [[ | * In Wittenberg angekommen, ist Stackmann am 12. Dezember 1512 in die Artes-Fakultät, am 28. April 1513 in den Senat und am 12. Juni 1521 in die medizinische Fakultät rezipiert worden (Koch; Scheible 372; Burmeister; Müller, 335, 338; Köstlin 1887, 26, 29). Ferner war Stackmann Teil, lt. Scheible, 372, als Vorstand, des Neuen Kollegs in den Jahren 1516-1518 (bei Koch und Müller, 336, 1516/1517). | ||
* Der vielseitig humanistisch gebildete Mediziner Heinrich Stackmann war zu Lebzeiten bekannt als Kleriker und öffentlicher Notar (Koch; Müller, 336; [[MAV Druck 16 2961]], Widmung; Burmeister, 564). | |||
* Stackmann folgte, nachdem er ihn, zum Gefallen der Studentenschaft, verträten hatte, [[Stephan Wild]] auf der Professur für praktische Medizin (Scheible, 372). | |||
* Nachdem Heinrich Stackmann verstorben war, ehelichte Magister Paul Heintz aus Löbau ([https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800008ca1 CIV], [[Köstlin 1888]], 20) Stackmanns Witwe Ursula. In einem Versuch, das Erbe, welches Stackmanns Sohn Paul, unter Vormundschaft Melanchthons, zugekommen war, für sich zu beanspruchen, orchestrierte jener 1536 ein Scheinbegräbnis für den Erben. Als das Komplott 1537 aufgedeckt worden war - Paul Stackmann befand sich zwischenzeitlich außerhalb der Stadt bei einer Bauernfamilie - kam Paul Heintz mit einer Relegation davon (Müller, 340; Scheible, 373) . | |||
* Unter Stackmann promovierten [[Leonhard Albrecht]], [[Erhard Hegenwald]], [[Franz Hertzenberger]], [[Stephan Hullier]], [[Jakob Bremsel]] und [[Gregor Reys]] (Koch). | |||
* (philosophisches Dekanat ist noch zu klären)) | * (philosophisches Dekanat ist noch zu klären)) | ||
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* [[Erler 1895]], 465 (natio Saxones, Heinricus Stayman de Brunßwigk, 6 gr.) | * [[Erler 1895]], 465 (natio Saxones, Heinricus Stayman de Brunßwigk, 6 gr.) | ||
* [[Erler 1897]], 425f., 459f. | * [[Erler 1897]], 425f., 459f. | ||
* [[Freytag 1898]] | * [[Freytag 1898]] | ||
Version vom 23. April 2024, 11:00 Uhr
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Addenda zum Biogramm
- Zumeist wird in der Literatur und einigen Quellen angegeben, dass Stackmann aus Braunschweig stamme, in Eigenbezeichnung nennt er sich jedoch Vallersleviensis (Clemen, 249; MAV Druck 16 2957; Müller, 335).
- Aus der Ehe zwischen Heinrich Stackmann und Ursula stammen weitere, namentlich nicht bekannte Kinder, wobei Paul Stackmann der älteste Nachkomme war (Müller, 340; Scheible, 372).
- Stackmann verfasste im Zeitraum von 1506-1519 einige Epigramme, Carmina und Begleitgedichte zu mehreren Drucken (Koch; Clemen, 250f.; Müller, 335f.).
- In Wittenberg angekommen, ist Stackmann am 12. Dezember 1512 in die Artes-Fakultät, am 28. April 1513 in den Senat und am 12. Juni 1521 in die medizinische Fakultät rezipiert worden (Koch; Scheible 372; Burmeister; Müller, 335, 338; Köstlin 1887, 26, 29). Ferner war Stackmann Teil, lt. Scheible, 372, als Vorstand, des Neuen Kollegs in den Jahren 1516-1518 (bei Koch und Müller, 336, 1516/1517).
- Der vielseitig humanistisch gebildete Mediziner Heinrich Stackmann war zu Lebzeiten bekannt als Kleriker und öffentlicher Notar (Koch; Müller, 336; MAV Druck 16 2961, Widmung; Burmeister, 564).
- Stackmann folgte, nachdem er ihn, zum Gefallen der Studentenschaft, verträten hatte, Stephan Wild auf der Professur für praktische Medizin (Scheible, 372).
- Nachdem Heinrich Stackmann verstorben war, ehelichte Magister Paul Heintz aus Löbau (CIV, Köstlin 1888, 20) Stackmanns Witwe Ursula. In einem Versuch, das Erbe, welches Stackmanns Sohn Paul, unter Vormundschaft Melanchthons, zugekommen war, für sich zu beanspruchen, orchestrierte jener 1536 ein Scheinbegräbnis für den Erben. Als das Komplott 1537 aufgedeckt worden war - Paul Stackmann befand sich zwischenzeitlich außerhalb der Stadt bei einer Bauernfamilie - kam Paul Heintz mit einer Relegation davon (Müller, 340; Scheible, 373) .
- Unter Stackmann promovierten Leonhard Albrecht, Erhard Hegenwald, Franz Hertzenberger, Stephan Hullier, Jakob Bremsel und Gregor Reys (Koch).
- (philosophisches Dekanat ist noch zu klären))
Literatur und weiterführende Links
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngFV7I072GX80ubzzEOurDrE
- http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Stackmann
- Clemen 1904, 249-251
- Disselhorst 1929, 84
- Kaiser/Völker 1980b, 13-14
- Koch 2007, 292 und 331
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d838000072a6
- Scheible 2021, 372f.
- Burmeister 2015, 563f.
- Köstlin 1888, 12f., 24 (womöglich auch mehr)
- Förstemann 1841
- Friedensburg 1917
- Friedensburg 1926
- Müller 1911
- WA Br 1933, Nr. 1125
- WA Br 1931, Nr. 544-547
- Erler 1895, 465 (natio Saxones, Heinricus Stayman de Brunßwigk, 6 gr.)
- Erler 1897, 425f., 459f.
- Freytag 1898