Sebald Hauenreuter: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 7. November 2023, 15:51 Uhr
Addenda zum Biogramm
- Hauenreuters Vater war Zuckerbäcker.
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000c122
- Wieger 1885, 32f.
Todo
- ADIS
- lt. RAG auch schon 1527 immatrikuliert
https://mateo.uni-mannheim.de/camenaref/adam/adam2/s343.html
Adis: Sohn des Zuckerbäckers Georg Hauenreuter; erzogen im Haus der Familie Rotenhan; 1527 immatr. in Wittenberg, 1534 dort Mag.; 1535 immatr. in Tübingen; 1537-1540 dort Prof. ethices Aristotelis; 1539 dort Dr. med.; 1540 Stadtarzt und Lehrer (auch der Medizin) am Gymnasium illustre in Straßburg; 1544 auch Blatterarzt; belegt sind in den 1560ern seine paracelsistischen Interessen
Georg Andreas Will: Nürnbergisches Gelehrten-Lexicon oder Beschreibung aller Nürnbergischen Gelehrten bayderley Geschlechts [...], zweyter Theil von H bis M, Nürnberg und Altdorf: Schüpfel, 1756, 45
Lexikon der hervorragenden Ärzte
Franck, Jakob, "Hauenreuter, Sebald" in: Allgemeine Deutsche Biographie 11 (1880), S. 44 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd102514755.html#adbcontent
Hauenreuter: Sebald H. (Hav., Haw.), früh verwaist, ließen den vielversprechenden Knaben die Nürnberger Patrizier Sebast. v. Rotenhan, Hieron. Ebner und Heinr. Paumgarten erziehen und schickten ihn 1527 nach Wittenberg, wo er sowol Theologie als Medicin studirte und 1534 Magister der Philosophie ward. Von hier begab er sich nach Tübingen, wo er (nach Crusius) am 20. August 1535 inscribirt wurde und mit Unterstützung des Joach. Camerarius zuerst Dialectik und die Ethik des Aristoteles vortrug und zu seinen Zuhörern auch (Veith, Bibl. August. VII, 160) Hieron. Wolff zählte, bald aber hier sich gänzlich dem Studium der Medicin ergab und, nachdem er auch für diese Wissenschaft am 16. September 1539 den Doctortitel sich erworben hatte, am 10. November 1540 als Professor der Medicin und Stadtarzt nach Straßburg berufen wurde. Hier verlebte er acht Jahre als Lehrer. H. Von Schriften gab er heraus: „Jo. Velcurionis commentar. in Physicam Aristotelis“ (Tübing. 1539) und dessen „Explicationes in T. Livii libros“ (Argent. 1544).
- Lehrer (auch der Medizin) als Vorgänger Johann Winters von Andernach am Gymnasium in (Professor: Straßburg; 1540; )
- Befreundet mit Luther, Melanchthon, Joh. Sturm, Hier. Wolf.
- Seit den 1560ern paracelsistische Interessen: Briefwechsel mit Heinrich Wolff. Von Joachim Camerarius I. – über Sturm ? – nach Straßburg empfohlen (Schindling 1977, 323).
Literatur
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngND0I072Ml8ycjdhOWcwLzA
- Fichtner 1968, 70f.
- Kaiser 1982, 140f.
- Gemeinhardt 1988, 17
- Cadillon Bucking 1990
- Kühlmann/Telle 2004, 506f.
- Scheible 2005, 237f.