Bernhard Schiller: Unterschied zwischen den Versionen
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* Braut [[Margareta Forner]] nach [[Mayer 1907]] nur mutmaßliche Braut; nach [[Albert 1905]] mutmaßlich die Schwester des [https://lobid.org/gnd/119674203 Blasius Forner] von der philosophischen Fakultät in Freiburg | * Braut [[Margareta Forner]] nach [[Mayer 1907]] nur mutmaßliche Braut; nach [[Albert 1905]] mutmaßlich die Schwester des [https://lobid.org/gnd/119674203 Blasius Forner] von der philosophischen Fakultät in Freiburg | ||
* | * Nach Eheschließung Erwerb eines Hauses (genannt "zum weißen Hahn") in der heutigen Freiburgr Schiffstraße 11 und eines Lustschlosses ("Weiherschloss/-hof") im Dorf Herdern bei Freiburg | ||
1490 immatr. in (Studium: Freiburg; 1490; ); 1502 immatrikuliert in (Studium: Wittenberg;1502) (laut RAG); im selben Jahr Promotion in (Doktor: Wittenberg;1502) (laut RAG); seit 1503 lehrte an der med. Fakultät als ao. Prof. med. in (Praxis: Freiburg im Breisgau), seit 1508 auch als Nachfolger von [[Johannes Widmann (1461-1535) ]] Stadtarzt in (Stadtarzt: Freiburg im Breisgau;1508), obwohl vielleicht schon 1494 als "Dr. Bernhard" als solcher vereidigt; 1512 als orderntl. Prof. med. in (Professor: Freiburg; 1512) in Basel dort angeblich Patient von [[Paracelsus]] und 1528 als geistesgestört inhaftiert; er erwarb das sog. Weiherschloss in Herdern bei Freiburg; als "Schiller von Herdern" in den Adelsstand erhoben. | 1490 immatr. in (Studium: Freiburg; 1490; ); 1502 immatrikuliert in (Studium: Wittenberg;1502) (laut RAG); im selben Jahr Promotion in (Doktor: Wittenberg;1502) (laut RAG); seit 1503 lehrte an der med. Fakultät als ao. Prof. med. in (Praxis: Freiburg im Breisgau), seit 1508 auch als Nachfolger von [[Johannes Widmann (1461-1535) ]] Stadtarzt in (Stadtarzt: Freiburg im Breisgau;1508), obwohl vielleicht schon 1494 als "Dr. Bernhard" als solcher vereidigt; 1512 als orderntl. Prof. med. in (Professor: Freiburg; 1512) in Basel dort angeblich Patient von [[Paracelsus]] und 1528 als geistesgestört inhaftiert; er erwarb das sog. Weiherschloss in Herdern bei Freiburg; als "Schiller von Herdern" in den Adelsstand erhoben. | ||
Version vom 13. Oktober 2023, 10:48 Uhr
Addenda zum Biogramm
- Alternatives Todesdatum nach Fäßler 1994: 1534
- Vater Stephan Schiller war Bürgermeister von Riedlingen
- geriet 1499 in eine Messerstecherei, nachdem er gemeinsam mit einem Pedell der Universität versucht hatte, ein Handgemenge zwischen Freiburger Schustern und einem Magister beizulegen
- Braut Margareta Forner nach Mayer 1907 nur mutmaßliche Braut; nach Albert 1905 mutmaßlich die Schwester des Blasius Forner von der philosophischen Fakultät in Freiburg
- Nach Eheschließung Erwerb eines Hauses (genannt "zum weißen Hahn") in der heutigen Freiburgr Schiffstraße 11 und eines Lustschlosses ("Weiherschloss/-hof") im Dorf Herdern bei Freiburg
1490 immatr. in (Studium: Freiburg; 1490; ); 1502 immatrikuliert in (Studium: Wittenberg;1502) (laut RAG); im selben Jahr Promotion in (Doktor: Wittenberg;1502) (laut RAG); seit 1503 lehrte an der med. Fakultät als ao. Prof. med. in (Praxis: Freiburg im Breisgau), seit 1508 auch als Nachfolger von Johannes Widmann (1461-1535) Stadtarzt in (Stadtarzt: Freiburg im Breisgau;1508), obwohl vielleicht schon 1494 als "Dr. Bernhard" als solcher vereidigt; 1512 als orderntl. Prof. med. in (Professor: Freiburg; 1512) in Basel dort angeblich Patient von Paracelsus und 1528 als geistesgestört inhaftiert; er erwarb das sog. Weiherschloss in Herdern bei Freiburg; als "Schiller von Herdern" in den Adelsstand erhoben.
Lt. RAG 1533 in Basel verst.
Vater von Joachim Schiller
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000631a
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngQG5f577Qo39fmEkPpf7OcD
- Schreiber 1857, 228-232
- Albert 1905
- Baas 1905, 41 f., 45 f.
- Mayer 1907, 100
- Rest 1925, 30-31
- Disselhorst 1929, 80
- Diepgen/Nauck 1957, 22, 24 und 57
- Knefelkamp 1981, 114, 117 und 204
- Fäßler 1994
- Nilüfer Krüger: Supellex epistolica Uffenbachii et Wolfiorum, Hamburg 1978, Bd. 2, 9
- Beat Rudolf Jenny (Hg.): Die Amerbachkorrespondenz, Bd. VI, Basel 1967, XXXVIII
- Ruth 2001, I 70 und 106, II 83
- Koch 2007, 326