Sebastian Möller: Unterschied zwischen den Versionen
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Sohn des Stadtkämmerers und Ratsherrn Michael Möller und der Walpurga Rochlitz. Schule in Frankfurt ab 1557; frühzeitiger Besuch der Universität Frankfurt, ab 1562 Studium der Philosophie und Physica bei [[Esrom Rüdinger]] in [[Studium::Wittenberg; 1562; ]], 1565 Magister. Fortsetzung der Artesstudien in Leipzig und Jena. Studium der Medizin in [[Studium::Heidelberg]], [[Studium::Tübingen]] und [[Studium::Basel]], dann in [[Studium::Padua; 1569; ]], [[Studium::Turin]] (bei [[Giovanni Argenterio]]) und [[Studium::Ferrara; 1571; ]] (lebt bei Antonius Musa Brassavola und unterrichtet dessen Söhne in Physica und Med.). Dr. med. [[Doktor::Ferrara; 1572]]; danach kurzer Aufenthalt bei [[Girolamo Cardano]] in [[Bologna]]. Vermeidet ''ob tyrannidem Pontificis'' (Boruss. 1192, 214r) eine Romreise, stattdessen Norditalien (Ferrara, Pisa, Vicenza). 1575 auf Bitten der Familie zurück in die Heimat. Heirat mit Elisabeth Thum (gest. 1600), Enkelin (neptis) des brandenb. Rates Albert Thum. Stadtarzt in | Sohn des Stadtkämmerers und Ratsherrn Michael Möller und der Walpurga Rochlitz. Schule in Frankfurt ab 1557; frühzeitiger Besuch der Universität Frankfurt, ab 1562 Studium der Philosophie und Physica bei [[Esrom Rüdinger]] in [[Studium::Wittenberg; 1562; ]], 1565 Magister. Fortsetzung der Artesstudien in Leipzig und Jena. Studium der Medizin in [[Studium::Heidelberg]], [[Studium::Tübingen]] und [[Studium::Basel]], dann in [[Studium::Padua; 1569; ]], [[Studium::Turin]] (bei [[Giovanni Argenterio]]) und [[Studium::Ferrara; 1571; ]] (lebt bei Antonius Musa Brassavola und unterrichtet dessen Söhne in Physica und Med.). Dr. med. [[Doktor::Ferrara; 1572]]; danach kurzer Aufenthalt bei [[Girolamo Cardano]] in [[Bologna]]. Vermeidet ''ob tyrannidem Pontificis'' (Boruss. 1192, 214r) eine Romreise, stattdessen Norditalien (Ferrara, Pisa, Vicenza). 1575 auf Bitten der Familie zurück in die Heimat. Heirat mit Elisabeth Thum (gest. 1600), Enkelin (neptis) des brandenb. Rates Albert Thum. Stadtarzt in (Stadtarzt: Kolberg;1577), 1581 von [[Iglau]] als Stadtarzt angefordert, lehnt aber ab; Stadtarzt in (Stadtarzt: Stargard; ]]; Prof. med. in [[Professor::Frankfurt (Oder);1589), Leibarzt und Rat des [[Leibarzt::Kurfürst von Brandenburg|brandenburgischen Kurfürsten; 1594]]. Vater von Dr. med. et phil. [[Friedrich Möller I.]] und der Tochter Elisabeth. | ||
Sterbeort ermittelt== Literatur == | Sterbeort ermittelt== Literatur == | ||
Version vom 27. Oktober 2022, 21:48 Uhr
Vita
Geburtstag: die Fabiani et Sebastiani
Sohn des Stadtkämmerers und Ratsherrn Michael Möller und der Walpurga Rochlitz. Schule in Frankfurt ab 1557; frühzeitiger Besuch der Universität Frankfurt, ab 1562 Studium der Philosophie und Physica bei Esrom Rüdinger in Wittenberg; 1562;, 1565 Magister. Fortsetzung der Artesstudien in Leipzig und Jena. Studium der Medizin in Heidelberg, Tübingen und Basel, dann in Padua; 1569;, Turin (bei Giovanni Argenterio) und Ferrara; 1571; (lebt bei Antonius Musa Brassavola und unterrichtet dessen Söhne in Physica und Med.). Dr. med. Ferrara; 1572; danach kurzer Aufenthalt bei Girolamo Cardano in Bologna. Vermeidet ob tyrannidem Pontificis (Boruss. 1192, 214r) eine Romreise, stattdessen Norditalien (Ferrara, Pisa, Vicenza). 1575 auf Bitten der Familie zurück in die Heimat. Heirat mit Elisabeth Thum (gest. 1600), Enkelin (neptis) des brandenb. Rates Albert Thum. Stadtarzt in (Stadtarzt: Kolberg;1577), 1581 von Iglau als Stadtarzt angefordert, lehnt aber ab; Stadtarzt in (Stadtarzt: Stargard; ]]; Prof. med. in brandenburgischen Kurfürsten; 1594Der für das Attribut „Professor“ des Datentyps Seite angegebene Wert „Frankfurt (Oder);1589), Leibarzt und Rat des [[Leibarzt::Kurfürst von Brandenburg“ enthält ungültige Zeichen oder ist unvollständig. Er kann deshalb während einer Abfrage oder bei einer Annotation unerwartete Ergebnisse verursachen.. Vater von Dr. med. et phil. Friedrich Möller I. und der Tochter Elisabeth.
Sterbeort ermittelt== Literatur ==
- Horst 1596, 246, 393
- Nicolai 1934, 5
- SBPK Berlin, Ms. Boruss. fol. 198, Bl. 328-331 (Vita) und 213-215 (2. Fassung; Vf. Heinrich Wenzel Herzog von Münsterberg-Oels als Rektor der U FF)