Samuel Hafenreffer: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. August 2022, 09:34 Uhr
Vita
Sohn des Theologen Matthias Hafenreffer (1561-1619) und seiner Frau Agathe Spindler, geb. Brenz; Studium der Medizin in Tübingen; M.A. 15.2.1604; er geht dann nach Österreich; unklar ist, ob er hier studiert hat, er war für drei Jahre als Hauslehrer in Wien bei den Söhnen des Johann Ulrich Freiherr von Starkenberg tätig; in den Jahren 1612-1614 studierte er in Wittenberg bei Daniel Sennert, Basel und Straßburg bei Melchior Sebisch I. oder Melchior Sebisch II.; sein Studium beendete er in Tübingen; Dr. med. in Tübingen; 16.2.1614; Stadtphysikus in Kirchheim unter Teck; er heiratete Anna Renz (gest. 1632), die Witwe seines Vorgängers Georg Renz; ca. 1616 übernahm er die Inspektion des herzoglichen Heilbads in Bad Boll; genoß einen guten Ruf bei der Herzoginwitwe Ursula in Nürtingen, da er sich wohl mehrfach erfolgreich um sie und ihren Bruder Pfalzgraf Georg Hans gekümmert hat; Arzt in Tübingen; 1620; Heirat mit der Witwe Esther, geb. Haid; Stadtarzt in Biberach; 1642; 1647; er wollte ordentlicher Professor in Tübingen werden, aber erst seine siebte Bewerbung hatte Erfolg; Professor der Medizin in Tübingen; 1647; 1660 (lt. Zitter 1999 erst im Jahr 1648), 1653, 1656, 1659 Rektor.
Literatur
- PND
- Conrad 1960, 28, 103
- Gemeinhardt 1988, 49f.
- Zitter 1999, 225-230
Archivalien
Briefe
- Universitätsarchiv Tübingen: UAT 285/108: Pfleg- und Erbschaftsangelegenheiten des Matthias Hafenreffer und seiner Witwe Euphrosina, geb. Besserer (1620-1648); Vorladung von Samuel Hafenreffer, Stiefsohn der Euphrosina, vor die Vormundschaftskanzlei in Stuttgart wegen seines Pflegesohnes Matthäus Brenz (1630); lt. Gemeinhardt 1988, 49f.