Daniel Thorschmied: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. August 2025, 14:57 Uhr
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Addenda zum Biogramm
- Thorschmied wurde am 27.09.1633 in der Domkirche von Freiberg bestattet (vgl. Koch 2007, 334). Er starb nach schwerer Erkrankung.
- Familiäres:
- Am 13.09.1603 heiratete er Maria Horn (verst. 1622). Mit ihr hatte Thorschmied sieben Kinder mit Maria Horn (fünf Töchter und zwei Söhne) von denen zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 1633 noch drei Töchter überlebten: Elisabeth, Regina und Barbara. Elisabeth heiratete Michael Prager (Rat und Stadtrichter in Freiberg), Regina heiratete Andreas Möller (vgl. MAV Druck 17 3900, Bl. D1r/v) und Barbara in Freiberg im Jahr 1636 den Juristen Samuel Kilmann-
- Am 15.06.1624 heiratete er Regina Arnold, Witwe von Abraham Landsberger (vgl. MAV Druck 17 3900, Bl. D1v).
- Thorschmieds Vater Matthäus Thorschmied d.Ä. war Quartiermeister und Gerichtsschöffe in Freiberg (vgl. MAV Druck 17 3900, Bl. C3r).
- Zum Studium in Wittenberg:
- Die Leichpredigt nennt folgende Lehrer Thorschmieds: Andreas Schato, Ernst Hettenbach, Johannes Jesenius und Hieronymus Nymann (vgl. MAV Druck 17 3900, 23).
- Bevor Thorschmied den Doktortitel der Medizin erwarb, begab er sich zu Balthasar Brunner nach Halle, um in Praxis Erfahrungen zu sammeln. Seine Präzeptoren bestellten ihn daraufhin schriftlich nach Wittenberg zurück und forderten ihn auf, die Promotion anzugehen. Zunächst lehnte er dies ab, woraufhin seine Lehrer die Eltern einschalteten, um ihn zur Annahme der Promotion zu bewegen (vgl. MAV Druck 17 3900, Bl. C4r/v).
- Sonstiges:
- Die Leichenpredigt hebt sein standhaftes Bekenntnis zur Augsburger Konfession hervor und berichtet von vergeblichen Versuchen, ihn – selbst unter Gewaltandrohung im Beisein hoher Kriegsoffiziere – zum katholischen Glauben zu bekehren (vgl. MAV Druck 17 3900, Bl. D1v-D2r).
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d838000033c2
- Erler 1909, 466 (=Matrikel Leipzig)
- Kade 1890, 40
- Koch 2007, 334
- Köttner, Hermann: Christus Beneficorum Divinorum Thesaurus (...) Bey dem (...) Begräbnüß des (...) Jünglings Matthaei Thorschmiedts, Des (...) Herrn Daniel Thorschmieds (...) Sohns, Welcher am Sontage Quasimodogeniti, war der 12. April Anni 1629 (...) entschlaffen, und den 16. hernach (...) bestattet worden, Freybergk: Hoffmann, 1629 (VD17 1:041695D; Leichpredigt für Matthäus Thorschmied d.J.; seine Vita beginnt auf Bl. D3v)
- MAV Druck 17 3900 (=Leichpredigt für Daniel Thorschmied)
- Möller, Andreas: Beatissimis manibus Dn. Danielis Thorschmidii Med. D. Soceri sui pientissimi, justa solvit Sequentibus Epicediis, Freiberg: Matthaeus, [1746] (konnte online nicht eingesehen werden).