Hieronymus Cingulatorinus: Unterschied zwischen den Versionen
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Literatur: (Auswahl): ADB 42,499; Altpreuß. Biogr. 805,BAUCH 1895[Bibliographie, Epi-taph], 1901. | Literatur: (Auswahl): ADB 42,499; Altpreuß. Biogr. 805,BAUCH 1895[Bibliographie, Epi-taph], 1901. | ||
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|Tätigkeitsart=Stadtarzt | |||
|Geographikum=Thorn | |||
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|Anmerkungen=Lt. [[Koch 2007]], 305 Enddatum: TPQ (Letzte Nennung als Arzt bei seiner Hochzeit). | |||
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* Ehemaliger Kleriker (lt. [[Koch 2007]], 305). | |||
* Nach dem Erwerb des Bacc. art. war er (an einem nicht genannten Ort) Lehrer (lt. [[Koch 2007]], 305). | * Nach dem Erwerb des Bacc. art. war er (an einem nicht genannten Ort) Lehrer (lt. [[Koch 2007]], 305). | ||
* Cingulatorinus war bis 1512/05 in [[Goldberg]] anwesend und kehrte 1512/11 bzw. 1512/12 dorthin zurück (lt. [[Koch 2007]], 305). | * Cingulatorinus war bis 1512/05 in [[Goldberg]] anwesend und kehrte 1512/11 bzw. 1512/12 dorthin zurück (lt. [[Koch 2007]], 305). | ||
* Bis Ende 1512 war Cingulatorinus in [[Wittenberg]], dann bis 1513/08 in [[Goldberg]] und danach in [[Thorn]] nachweisbar (lt. [[Koch 2007]], 305). | * Bis Ende 1512 war Cingulatorinus in [[Wittenberg]], dann bis 1513/08 in [[Goldberg]] und danach in [[Thorn]] nachweisbar (lt. [[Koch 2007]], 305). | ||
* Abgesehen von der in [[Wittenberg]] gedruckten Grammatik (Widmung am 1512/08/01) und der Veröffentlichung zum Briefeschreiben wurden die meisten seiner Werke in [[Leipzig]] veröffentlicht (lt. [[Koch 2007]], 305). | * Abgesehen von der in [[Wittenberg]] gedruckten Grammatik (Widmung am 1512/08/01) und der Veröffentlichung zum Briefeschreiben wurden die meisten seiner Werke in [[Leipzig]] veröffentlicht (lt. [[Koch 2007]], 305). | ||
* Die beiden Drucke über lateinische Synonyma und die Traktate des scholastischen Mediziners [[Petrus Hispanus]] (ca. 1210–1277), die 1513 in [[Wittenberg]] erschienen, könnte Cingulatorinus bereits 1512 dort zur Veröffentlichung vorbereitet haben. (lt. [[Koch 2007]], 305). | |||
* 1527: Heirat als Stadtarzt in [[Thorn]] (lt. [[Koch 2007]], 305). | |||
* Sein umfassendes Opus setzt sich aus humanistischen Lehrbüchern, dem Petrus-Kommentar, der Seuchenschrift "Perhorrendae pestlientialis ephemeris quam falso sudatoriam luem vocant curandi ratio" (Krakau 1531) sowie aus Jubelreden zusammen (lt. [[Koch 2007]], 305). | |||
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Version vom 16. Oktober 2024, 11:09 Uhr
Addenda zum Biogramm
- Ehemaliger Kleriker (lt. Koch 2007, 305).
- Nach dem Erwerb des Bacc. art. war er (an einem nicht genannten Ort) Lehrer (lt. Koch 2007, 305).
- Cingulatorinus war bis 1512/05 in Goldberg anwesend und kehrte 1512/11 bzw. 1512/12 dorthin zurück (lt. Koch 2007, 305).
- Bis Ende 1512 war Cingulatorinus in Wittenberg, dann bis 1513/08 in Goldberg und danach in Thorn nachweisbar (lt. Koch 2007, 305).
- Abgesehen von der in Wittenberg gedruckten Grammatik (Widmung am 1512/08/01) und der Veröffentlichung zum Briefeschreiben wurden die meisten seiner Werke in Leipzig veröffentlicht (lt. Koch 2007, 305).
- Die beiden Drucke über lateinische Synonyma und die Traktate des scholastischen Mediziners Petrus Hispanus (ca. 1210–1277), die 1513 in Wittenberg erschienen, könnte Cingulatorinus bereits 1512 dort zur Veröffentlichung vorbereitet haben. (lt. Koch 2007, 305).
- 1527: Heirat als Stadtarzt in Thorn (lt. Koch 2007, 305).
- Sein umfassendes Opus setzt sich aus humanistischen Lehrbüchern, dem Petrus-Kommentar, der Seuchenschrift "Perhorrendae pestlientialis ephemeris quam falso sudatoriam luem vocant curandi ratio" (Krakau 1531) sowie aus Jubelreden zusammen (lt. Koch 2007, 305).
MH: Immatr. in (Studium: Köln;1496), 1497 Bacc. art., 1501 Mag.; 1501 Rektor der Schule der Brüder vom Gemeinsamen Leben in Kulm; 1504 (trad. Datum) Abwanderung und Gründung der Partikularschule in Goldberg; Verfasser von Schulbüchern; dann Studium der Medizin in (Studium: Frankfurt (Oder);1511) und (Studium: Wittenberg;1511); Dr. med. (Doktor: Wittenberg; 1512); seit 1513 Arzt in (Praxis: Thorn;1513), dann auch Stadtphysikus in (Stadtarzt: Thorn;1515;1558); behandelte 1539 gemeinsam mit Nicolaus Copernicus den Culmer Bischof Tiedemann Giese (C. P. Woelky: Urkundenbuch des Bisthums Culm, Bd. 2, Danzig 1885, S. 800). Seine Grabschrift bei Bauch 1921, 40 (aus Adam).
Humanist, Mediziner, Grammatiker; in der Jugend Gefährte Ulrichs von Hutten (in dessen Nemo er erscheint); im Dunkelmännerstreit als Parteigänger Reuchlins gehandelt;
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800006586
- RAG: https://resource.database.rag-online.org/ngQG2j971Qo74fmYkRJfa
- Hipler 1887 (dort verm. mehrere Briefe von 1537; vgl. Bauch 1921, 38)
- Bauch 1921, 10-41 (32 f. zum Dr. med.) (nach Bauch 1895)
- Koch 2007, 305
Schriften
- Perhorrendae pestilentialis Ephemeris, quam falso sudatoriam luem vocant, curandi ratio, Krakau: Vietor, 1513 (oder 1530?)
- Weitere Titel bei Bauch a.a.O.