Gregor Bauer: Unterschied zwischen den Versionen
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SS 1590 statt disp. pro lic. nach Entscheidung der Fakultät Vorlesung caput Pauli 60 (tertij) de haemorrhoidibus, danach öffentliches Examen u.Gebührenzahlung von 40 fl. an den Dekan; | SS 1590 statt disp. pro lic. nach Entscheidung der Fakultät Vorlesung caput Pauli 60 (tertij) de haemorrhoidibus, danach öffentliches Examen u.Gebührenzahlung von 40 fl. an den Dekan; | ||
im nächsten Semester [1591] Prom. (Faber, Dekan Espich: Oratio | im nächsten Semester [1591] Prom. (Faber, Dekan Espich: Oratio de hominum primorum indolentia, gedr.1592). | ||
Beim Amtsantritt als Chemnitzer Stadtarzt (100 fl.) am 21.7.1591 war er noch Lizentiat, seine Doktorpromotion fand am 25.8.1591 statt. | Beim Amtsantritt als Chemnitzer Stadtarzt (100 fl.) am 21.7.1591 war er noch Lizentiat, seine Doktorpromotion fand am 25.8.1591 statt. | ||
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|Ende=1591/08/25 | |Ende=1591/08/25 | ||
|EndeSicher=Gesichert | |EndeSicher=Gesichert | ||
|Disputation=Oratio de hominum primorum indolentia | |||
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* Sein Vater war Handelsmann und 1555-1557 Vorsteher des Gemeinen Kastens (lt. [[Koch 2007]], 304). | * Sein Vater war Handelsmann und 1555-1557 Vorsteher des Gemeinen Kastens (lt. [[Koch 2007]], 304). | ||
* Medizinstudium mutmaßlich von 1564 bis 1568 (lt. [[Koch 2007]], 304). | * Medizinstudium mutmaßlich von 1564 bis 1568 (lt. [[Koch 2007]], 304). | ||
* * Laut der Angaben in der Leichenpredigt waren Gregor und [[Ursula Bauer]] Halbgeschwister, und durch seine Heirat mit Ursula im Jahr 1568 war [[Salomon Alberti]] mit Bauer verschwägert (lt. [[Koch 2007]], 304). | |||
* [[Salomon Alberti]] könnte Bauer bereits seit der Studienzeit gekannt haben (lt. [[Koch 2007]], 304). | * [[Salomon Alberti]] könnte Bauer bereits seit der Studienzeit gekannt haben (lt. [[Koch 2007]], 304). | ||
* Als ungraduierter Mediziner war er 1569/1570 als Stadtarzt in [[Chemnitz]] tätig, praktizierte anschließend in der [[Niederlausitz]] sowie in [[Stendal]], wo 1582 seine Tochter [[Helene Sennert]] geboren wurde. Zwischen 1584 und 1589 hatte er das Amt des Physikus in den Altmärkischen Städten inne (lt. [[Koch 2007]], 304). | * Als ungraduierter Mediziner war er 1569/1570 als Stadtarzt in [[Chemnitz]] tätig, praktizierte anschließend in der [[Niederlausitz]] sowie in [[Stendal]], wo 1582 seine Tochter [[Helene Sennert]] geboren wurde. Zwischen 1584 und 1589 hatte er das Amt des Physikus in den Altmärkischen Städten inne (lt. [[Koch 2007]], 304). | ||
* Ein Erlass des brandenburgischen Kurfürsten aus dem Jahr 1583 forderte eine Überprüfung all jener, die ihre Examina nicht an der Landesuniversität abgelegt hatten (lt. [[Koch 2007]], 304). | * Ein Erlass des brandenburgischen Kurfürsten aus dem Jahr 1583 forderte eine Überprüfung all jener, die ihre Examina nicht an der Landesuniversität abgelegt hatten (lt. [[Koch 2007]], 304). | ||
* 1589/02 ließ die Frankfurter Fakultät durch [[Jakob Bergemann]] beim Senat von Neuruppin Nachforschungen über Bauer anstellen, der sich in [[Wittenberg]] einer Prüfung unterziehen und promovieren wollte (lt. [[Koch 2007]], 304). | * 1589/02 ließ die Frankfurter Fakultät durch [[Jakob Bergemann]] beim Senat von Neuruppin Nachforschungen über Bauer anstellen, der sich in [[Wittenberg]] einer Prüfung unterziehen und promovieren wollte (lt. [[Koch 2007]], 304). | ||
== Literatur und weiterführende Links == | == Literatur und weiterführende Links == | ||
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Version vom 25. September 2024, 13:44 Uhr
Karte
Addenda zum Biogramm
- Sein Vater war Handelsmann und 1555-1557 Vorsteher des Gemeinen Kastens (lt. Koch 2007, 304).
- Medizinstudium mutmaßlich von 1564 bis 1568 (lt. Koch 2007, 304).
- * Laut der Angaben in der Leichenpredigt waren Gregor und Ursula Bauer Halbgeschwister, und durch seine Heirat mit Ursula im Jahr 1568 war Salomon Alberti mit Bauer verschwägert (lt. Koch 2007, 304).
- Salomon Alberti könnte Bauer bereits seit der Studienzeit gekannt haben (lt. Koch 2007, 304).
- Als ungraduierter Mediziner war er 1569/1570 als Stadtarzt in Chemnitz tätig, praktizierte anschließend in der Niederlausitz sowie in Stendal, wo 1582 seine Tochter Helene Sennert geboren wurde. Zwischen 1584 und 1589 hatte er das Amt des Physikus in den Altmärkischen Städten inne (lt. Koch 2007, 304).
- Ein Erlass des brandenburgischen Kurfürsten aus dem Jahr 1583 forderte eine Überprüfung all jener, die ihre Examina nicht an der Landesuniversität abgelegt hatten (lt. Koch 2007, 304).
- 1589/02 ließ die Frankfurter Fakultät durch Jakob Bergemann beim Senat von Neuruppin Nachforschungen über Bauer anstellen, der sich in Wittenberg einer Prüfung unterziehen und promovieren wollte (lt. Koch 2007, 304).
Literatur und weiterführende Links
- Koch 2007, 304