Georg Agricola II.: Unterschied zwischen den Versionen
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Zusätzlich zu einer Lobrede sind einige ärztliche Verordnungen für den Amberger Statthalter, den späteren Kurfürsten Ludwig VI., sowie Verhaltensmaßregeln bei Seuchenausbrüchen in Amberg in den Jahren 1571 und 1574 überliefert. (lt. NDB) | Zusätzlich zu einer Lobrede sind einige ärztliche Verordnungen für den Amberger Statthalter, den späteren Kurfürsten Ludwig VI., sowie Verhaltensmaßregeln bei Seuchenausbrüchen in Amberg in den Jahren 1571 und 1574 überliefert. (lt. NDB) | ||
|Ehefrauen=Margaretha Volg | |||
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Version vom 28. August 2024, 07:32 Uhr
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Addenda zum Biogramm
- Stand mit Sebastian Fröschel und Johannes Garcaeus in Kontakt.
- Agricola war 1554/05/13 Lehrer der Oberklasse an der Martinschule in Amberg (lt. NDB).
- Agricola wurde am 1554/07/31 rez. art. (lt. Koch 2007, 299).
- Während seiner Zeit als Rektor an der Stadtschule von Amberg, betrieb Agricola private Medizinstudien bis zum Erwerb des Dr. med. Er bat den Rat der Stadt um ein Empfehlungsschreiben nach Wittenberg für die Promotion (lt. Roth 1927, 21).
- Unter Agricola erlebte die Lateinschule eine Blütezeit (lt. NDB).
- Schüler und Freund von Philipp Melanchthon, mit dem er sich während des Studiums angefreundet hatte. Es fanden Briefwechsel zwischen den Beiden statt, während Agricola Rektor in Amberg war (lt. NDB).
- Wegen seiner Ablehung des Kalvinismus, wurde Agricola nicht in das neue kurfürstliche Pädagogium übernommen (lt. NDB).
- Während seiner Tätigkeit als Stadtarzt in Amberg unterrichtete Agricola nebenbei an der Martinsschule. 1571 verfasste er eine Schulordnung für die Stadtschule in Amberg (lt. NDB).
- Schwiegersohn des Amberger Stadtarztes Johannes Volg.
- Agricolas humanistische Bildung wird deutlich in seiner lateinischen Lobrede auf die Stadt Amberg anlässlich des Besuchs des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz im Jahr 1559, obwohl sie stark von einer zeitgleichen Chronik des Bürgermeisters Schwaiger abhängt (lt. NDB).
- Leibarzt eines Statthalters namens Ludwig und des künftigen Kurfürsten Johann von Sachsen (1498–1537) und seiner Gemalin Elisabeth von Hessen (1502–1557), Tochter des Landgrafen Philipp I. (Hessen)(lt. Roth 1927, 23).
- Agricola starb an starken Fieber. Sein Nachfolger wurde Andreas Rosa (lt. Roth 1927, 23).
Literatur und weiterführende Links
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d8380000f912?offset=0
- Koch 2007, 299
- Naber 1967, 113
- NDB: https://www.deutsche-biographie.de/gnd133236978.html#ndbcontent
- Oberdeutsche Personendatenbank: https://int.oberdeutsche-personendatenbank.digitale-sammlungen.de/Datenbank/Agricola,_Georg_(1530)
- Roth 1927
- Scheible 2003, 40
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Agricola_%28Humanist%29