Ulrich Erbar: Unterschied zwischen den Versionen
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== Addenda zum Biogramm == | == Addenda zum Biogramm == | ||
imm. (Studium: Wittenberg;1503); Bacc. 1504, Mag. 1507, Dr. med. in (Doktor: Wittenberg; 1511), Prof. d. Medizin in (Professor: Wittenberg), Dekan d. Med. Fak., 1512 Rektor; von einem Studenten | imm. (Studium: Wittenberg;1503); Bacc. 1504, Mag. 1507, Dr. med. in (Doktor: Wittenberg; 1511), Prof. d. Medizin in (Professor: Wittenberg), Dekan d. Med. Fak., 1512 Rektor; von einem Studenten erstochen | ||
* Erbar ist im Jahre 1509 in die Artes-Faukltät aufgenommen worden (Koch 2007 | * Erbar ist im Jahre 1509 in die Artes-Faukltät aufgenommen worden (Koch 2007; Köstlin, 28). | ||
* Im Jahre 1512 hatte die Universität es mit studentischen Tumulten zutun, als Antwort darauf relegierte Rektor Ulrich Erbar mehrere Kommilitonen, unter welchen sich der Edelmann Balthasar Fabri aus Gleichanderwysen befand, der sich nach seiner Expulsion (9. September 1512) heimlich am 3. Oktober zurrück in die Stadt begab, um schließlich Erbar am Abend des selben Tages von hinten, bewaffnet mit einem eisernen Wurfkreuz, zu erschlagen. Acht Tage lethal verletzt, erlag Erbar am 11. Oktober 1512 seinen Verletztungen. Der Täter ist noch am gleichem Tage vom Stadtrichter gefasst und am 21. Oktober auf dem Marktplatz hingerichtet worden (Koch 2007; Krentz; Friedensburg 1917). | |||
== Literatur und weiterführende Links == | == Literatur und weiterführende Links == | ||
Version vom 15. Februar 2024, 17:30 Uhr
Karte
Addenda zum Biogramm
imm. (Studium: Wittenberg;1503); Bacc. 1504, Mag. 1507, Dr. med. in (Doktor: Wittenberg; 1511), Prof. d. Medizin in (Professor: Wittenberg), Dekan d. Med. Fak., 1512 Rektor; von einem Studenten erstochen
- Erbar ist im Jahre 1509 in die Artes-Faukltät aufgenommen worden (Koch 2007; Köstlin, 28).
- Im Jahre 1512 hatte die Universität es mit studentischen Tumulten zutun, als Antwort darauf relegierte Rektor Ulrich Erbar mehrere Kommilitonen, unter welchen sich der Edelmann Balthasar Fabri aus Gleichanderwysen befand, der sich nach seiner Expulsion (9. September 1512) heimlich am 3. Oktober zurrück in die Stadt begab, um schließlich Erbar am Abend des selben Tages von hinten, bewaffnet mit einem eisernen Wurfkreuz, zu erschlagen. Acht Tage lethal verletzt, erlag Erbar am 11. Oktober 1512 seinen Verletztungen. Der Täter ist noch am gleichem Tage vom Stadtrichter gefasst und am 21. Oktober auf dem Marktplatz hingerichtet worden (Koch 2007; Krentz; Friedensburg 1917).
Literatur und weiterführende Links
- Disselhorst 1929, 83
- Koch 2007, 292 und 308
- RAG https://resource.database.rag-online.org/ngWM6p173V294lsAqXPl1UiD
Hans-Theodor Koch: Medizinische Promotionen an der Universität Wittenberg der Vorreformationszeit, in: Wolfram Kaiser / Arina Völker (Hgg.): Medizin und Naturwissenschaften in der Wittenberger Reformationsära, Halle 1982, 69-82, hier 77 f.
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800006739
- Szaivert/Gall 1967, 301 (1502.Apr.14., kein genaues Datum angegeben) "Vlricus Praxatoris ex Chamm 4 gr."
- Zedler: https://www.zedler-lexikon.de/index.html?c=blaettern&seitenzahl=902&bandnummer=57&view=150&l=de
- Friedensburg 1917, 86
- Balthasar Mentzius 1604, lib. 2, 13-15
- Friedrich von Soden, Joachim Karl Friedrich (Christoph Scheurls Briefbuch) Soden/Knaake 1867, 81-83
- Förstemann 1841, 40
- Köstlin 1887, 3, 23, 28
- CIV: https://www.civ-online.org/de/service/datenbank/#/matrikel/59cbe9a4d310d83800006739
- Koch 1982
- Zeichnung von Erbar: https://onb.digital/result/BAG_7338452
- Krentz 2014, 112
- womöglich auch Meinhardi