Franz Joël I.: Unterschied zwischen den Versionen
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== Addenda zum Biogramm == | == Addenda zum Biogramm == | ||
Sohn eines Schmiedes in Ungarn. Schulbesuch in Olmütz und Wien, 1526 Apothekerlehre in Wiener Neustadt (''anders'' [[Reddemann 2003]], 82: Apoth. in O. und W., Schule in W.N.), Studium der Medizin in (Studium: Leipzig; 1538; ) bei [[Heinrich Stromer]] und in (Studium: Wittenberg) bei [[Melchior Fend]]. Als Arzt in (Praxis Berlin) tätig, doch bald als Hofapotheker nach [[Güstrow]] berufen. Dort 1543 Heirat mit Barbara Schacht (gest. 1561). Nachfolgend Apotheker und Stadtphysikus in (Stadtarzt: Stralsund; ;1549) (Reddemann: 1543), dann (Reddemann: 1549) aufgrund theologischer Streitigkeiten nach [[Greifswald]]. 1551 Gründung der Ratsapotheke; 1555 Erwerb des med. Lizenziats in (Studium: Rostock;1555). Professor der Medizin in (Professor: Greifswald; 1559; ). 1562 neue Eheschließung mit Katharina Tremel (anders [[Lange 1898]], 338, der die Leichenpredigt einer K. T., Gemahlin eines F.J., anführt, welche 1625 als verwitwet bezeichnet wird. Quelle: [[UB Greifswald]], Slg. ''Vitae Pomeranorum'', Bd. 9). 1567 und 1576 (Reddemann: 1577) Universitätsrektor in Greifswald. Bestattet in Stralsund (Reddemann: Greifswald, St. Nikolai). | Sohn eines Schmiedes in Ungarn. Schulbesuch in Olmütz und Wien, 1526 Apothekerlehre in Wiener Neustadt (''anders'' [[Reddemann 2003]], 82: Apoth. in O. und W., Schule in W.N.), Studium der Medizin in (Studium: Leipzig; 1538; ) bei [[Heinrich Stromer]] und in (Studium: Wittenberg) bei [[Melchior Fend]]. Als Arzt in (Praxis Berlin) tätig, doch bald als Hofapotheker nach [[Güstrow]] berufen. Dort 1543 Heirat mit Barbara Schacht (gest. 1561). Nachfolgend Apotheker und Stadtphysikus in (Stadtarzt: Stralsund; ;1549) (Reddemann: 1543), dann (Reddemann: 1549) aufgrund theologischer Streitigkeiten nach [[Greifswald]]. 1551 Gründung der Ratsapotheke; 1555 Erwerb des med. Lizenziats in (Studium: Rostock;1555). Professor der Medizin in (Professor: Greifswald; 1559; ). 1562 neue Eheschließung mit Katharina Tremel (anders [[Lange 1898]], 338, der die Leichenpredigt einer K. T., Gemahlin eines F.J., anführt, welche 1625 als verwitwet bezeichnet wird. Quelle: [[UB Greifswald]], Slg. ''Vitae Pomeranorum'', Bd. 9). 1567 und 1576 (Reddemann: 1577) Universitätsrektor in Greifswald. Bestattet in Stralsund (Reddemann: Greifswald, St. Nikolai). | ||
Geburtsort: Szöllös (bei Sopron)? Oder Gyöngyösszőlős? | Geburtsort: Szöllös (bei Sopron)? Oder Gyöngyösszőlős? | ||
Version vom 4. August 2023, 16:21 Uhr
Addenda zum Biogramm
Sohn eines Schmiedes in Ungarn. Schulbesuch in Olmütz und Wien, 1526 Apothekerlehre in Wiener Neustadt (anders Reddemann 2003, 82: Apoth. in O. und W., Schule in W.N.), Studium der Medizin in (Studium: Leipzig; 1538; ) bei Heinrich Stromer und in (Studium: Wittenberg) bei Melchior Fend. Als Arzt in (Praxis Berlin) tätig, doch bald als Hofapotheker nach Güstrow berufen. Dort 1543 Heirat mit Barbara Schacht (gest. 1561). Nachfolgend Apotheker und Stadtphysikus in (Stadtarzt: Stralsund; ;1549) (Reddemann: 1543), dann (Reddemann: 1549) aufgrund theologischer Streitigkeiten nach Greifswald. 1551 Gründung der Ratsapotheke; 1555 Erwerb des med. Lizenziats in (Studium: Rostock;1555). Professor der Medizin in (Professor: Greifswald; 1559; ). 1562 neue Eheschließung mit Katharina Tremel (anders Lange 1898, 338, der die Leichenpredigt einer K. T., Gemahlin eines F.J., anführt, welche 1625 als verwitwet bezeichnet wird. Quelle: UB Greifswald, Slg. Vitae Pomeranorum, Bd. 9). 1567 und 1576 (Reddemann: 1577) Universitätsrektor in Greifswald. Bestattet in Stralsund (Reddemann: Greifswald, St. Nikolai).
Geburtsort: Szöllös (bei Sopron)? Oder Gyöngyösszőlős?
Literatur und weiterführende Links
- CIV: -
- Ausführliche Vita unter http://de.wikipedia.org/wiki/Franziskus_Joel (m. zahlr. weiteren Literaturangaben)
- Jendreyczyk / Pooth 1939, 70 f.
- Reddemann 2003, 82
Werke
- Opera medica in 6 Bd., hg. v. Franz Joël III., 1616-1631