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|Widmungsempfänger=Friedrich III. (Dänemark und Norwegen)
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|Schlagworte=Daniel Sennerts Practicae Medicinae libri; Lehrbuch; Widmungsbrief
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! Name !! Rolle !! GND
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| [[Daniel Sennert]] || Verfasser || 117478091
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== Zum Inhalt des Widmungsbriefes ==
== Zum Inhalt des Widmungsbriefes ==
Sennert kontrastiert die kurze Lebenszeit eines Menschen mit dem scheinbar grenzenlosem Umfang medizinischen Wissen, das sich ein angehender Arzt aneignen muss. Es ist die Aufgabe von Universitätsdozenten, Studenten bei dieser Aufgabe zu helfen. Auch Sennert hat es für seine Pflicht gehalten, als er vor 26 durch den Kurfürsten von Sachsen nach Wittenberg berufen wurde, seinen Studenten (durch dieses Werk) zu zeigen, wie sie ihre geringe Lebenszeit bestmöglich zum Erlernen der Medizin nutzen können. Dies hat er erst durch seine ''Institutiones Medicae'', seine ''De consensu et dissensu Chymicorum cum Aristotelicis et Galenicis'' genannte Einführung in die Lektüre chymischer Autoren sowie in seinem ''Tractatus de febribus'' getan. Da seine Bücher Anklang fanden hat er sich entschlossen, dasselbe auf dem Gebiet der praktischen Medizin zu versuchen, mit der Absicht, ein wenig ############methodischer und ausführlicher zu schreiben. Obwohl einiges noch ausgefeilt gehörte, hat er dem Drängen seiner Freunde nachgegeben und dieses Werk veröffentlicht.  
Sennert kontrastiert die kurze Lebensspanne eines Menschen mit dem scheinbar unbegrenzten medizinischen Wissen, das sich ein angehender Arzt aneignen müsse. Es sei die Aufgabe von Universitätsdozenten, den Studenten dabei zu helfen. Auch Sennert sah es, als er vor 26 Jahren durch den sächsischen Kurfürsten nach Wittenberg berufen wurde, als seine Pflicht an, seinen Studenten (durch dieses Werk) zu zeigen, wie sie ihre kurze Lebenszeit bestmöglich zum Erlernen der Medizin nutzen können. Dies tat er zunächst erst durch seine ''Institutiones Medicae'', dann durch seine ''De consensu et dissensu Chymicorum cum Aristotelicis et Galenicis'' genannte Einführung in die Lektüre chymischer Autoren und seinen ''Tractatus de febribus''. Da seine Bücher Anklang fanden, beschloss er, dasselbe auf dem Gebiet der praktischen Medizin zu versuchen, mit der Absicht, etwas methodischer und ausführlicher zu schreiben. Obwohl noch einiges verbesserungswürdig war, gab er dem Drängen seiner Freunde nach und veröffentlichte dieses Werk.  


Es folgt die eigentliche Widmung, die er mit der Wertschätzung des Adressaten für die schönen Künste und seine Großzügigkeit begründet, sowie mit dessen Verbindung zum sächsichen Fürstenhaus.
Es folgt die eigentliche Widmung, die er mit der Wertschätzung des Adressaten für die schönen Künste, seiner Großzügigkeit und seiner Verbindung zum sächsischen Fürstenhaus begründet.


== Brief an den Leser ==
== Brief an den Leser ==

Aktuelle Version vom 9. November 2025, 17:29 Uhr

Zitationsvorschlag MAV Druck 17 3311 (09.11.2025), in: Medicinae Alumni Vitebergenses (MAV), https://mav.kallimachos.de/MAV_Druck_17_3311
VD16- / VD17-Nummer VD17 1:060950H
Katalogeintrag https://kxp.k10plus.de/DB=1.28/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8079&TRM=%271:060950H%27
Jahr 1628
Sprache Latein
Titel Practicae Medicinae Liber 1 (De Capitis, Cerebri, ac Sensuum externorum Morbis & Symptomatibus)


Digitalisate http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB000032C700010000, http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10367309-6
Drucker Zacharias Schürer ErbenSalomon Auerbach Erben
Druckort Wittenberg
Verfasser Daniel Sennert







Widmungsempfänger Friedrich III. (Dänemark und Norwegen)
Schlagworte Daniel Sennerts Practicae Medicinae libriLehrbuchWidmungsbrief



Weitere Auflagen und Nachdrucke

VD16- / VD17-NummerVD16- / VD17-LinkJahrDruckortDruckerAnmerkungen
VD17 12:185358S1636WittenbergZacharias Schürer Erben
Ambrosius Rothe
Digitalisat(e): http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10367316-1;http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10367322-5
VD17 12:185450M1654WittenbergElert Schumacher
Tobias Mevius Erben
Digitalisat(e): http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10367329-7
Die Daten dieses Druckes wurden automatisch importiert und nicht eigens überprüft. Zu weitergehenden Informationen wie den Auswahlkriterien für genauer geprüfte Drucke vgl. die Seite Anleitung.


Zum Inhalt des Widmungsbriefes

Sennert kontrastiert die kurze Lebensspanne eines Menschen mit dem scheinbar unbegrenzten medizinischen Wissen, das sich ein angehender Arzt aneignen müsse. Es sei die Aufgabe von Universitätsdozenten, den Studenten dabei zu helfen. Auch Sennert sah es, als er vor 26 Jahren durch den sächsischen Kurfürsten nach Wittenberg berufen wurde, als seine Pflicht an, seinen Studenten (durch dieses Werk) zu zeigen, wie sie ihre kurze Lebenszeit bestmöglich zum Erlernen der Medizin nutzen können. Dies tat er zunächst erst durch seine Institutiones Medicae, dann durch seine De consensu et dissensu Chymicorum cum Aristotelicis et Galenicis genannte Einführung in die Lektüre chymischer Autoren und seinen Tractatus de febribus. Da seine Bücher Anklang fanden, beschloss er, dasselbe auf dem Gebiet der praktischen Medizin zu versuchen, mit der Absicht, etwas methodischer und ausführlicher zu schreiben. Obwohl noch einiges verbesserungswürdig war, gab er dem Drängen seiner Freunde nach und veröffentlichte dieses Werk.

Es folgt die eigentliche Widmung, die er mit der Wertschätzung des Adressaten für die schönen Künste, seiner Großzügigkeit und seiner Verbindung zum sächsischen Fürstenhaus begründet.

Brief an den Leser